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Apple hat auf seiner jährlichen Software-Entwicklerkonferenz am Montag eine Handvoll datenschutzorientierter Updates angekündigt. Eines namens Private Relay weckt besonders das Interesse, da es den gesamten Browserverlauf verschlüsselt, sodass niemand die Daten verfolgen oder abfangen kann.

Virtuelle private Netzwerke oder VPNs sind beliebte Tools, schützen jedoch nicht unbedingt die Privatsphäre der Benutzer, da sie einfach den gesamten Datenverkehr über die Server der VPN-Anbieter statt über die Internetanbieter der Benutzer leiten, sodass Benutzer im wesentlichen VPN-Unternehmen mit dem Schutz ihrer Identität betrauen. Private Relay hingegen erlaubt Apple nicht einmal, die eigenen Surfaktivitäten zu sehen.

In einem Interview erklärte Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering von Apple, warum die neue Funktion VPNs möglicherweise überlegen ist:

“We hope users believe in Apple as a trustworthy intermediary, but we didn’t even want you to have to trust us [because] we don’t have this ability to simultaneously source your IP and the destination where you’re going to–and that’s unlike VPNs. And so we wanted to provide many of the benefits that people are seeking when in the past they’ve decided to use a VPN, but not force that difficult and conceivably perilous privacy trade-off in terms of trusting it a single intermediary.”

Craig Federighi, Apple’s Senior Vice President of Software Engineering

iCloud Private Relay und die anderen Datenschutzfunktionen von iCloud Plus werden aktuellen und neuen Abonnenten des iCloud-Speicherplans zum gleichen Preis wie die älteren Pläne zur Verfügung stehen, wenn iCloud Plus diesen Herbst auf den Markt kommt. Alle anderen Datenschutzfunktionen von iOS 15, iPadOS 15, WatchOS 8 und MacOS Monterey werden verfügbar sein, wenn diese Betriebssysteme ebenfalls im Herbst ihre Updates erhalten.

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