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Windows ist das Betriebssystem, das ich am häufigsten verwende. Es ist keine Wahl, es ist die meiner täglichen Arbeit für meine Ausbildung. Außerdem, wenn es ein Wort gibt, das zu Windows passt, ist es professionell. Windows ist zu einem wirklich stabilen System geworden. Die Blue Screens des Todes sind längst vorbei. Es ist schnell und effizient. Es ist Pro, und wie jedes Geschäftswerkzeug fehlt diesem etwas. Windows fehlt es ernsthaft an Seele.

Deshalb ziehe ich MacOS zu Hause zu Verwendung vor. Es ist hübsch, angenehm zu bedienen, leistungsstark und mit dem kleinen Extra, das die Benutzererfahrung reibungsloser macht.

Da ich nun die meiste Zeit unter Windows verbringe, gibt es immer noch ein paar Dinge, die ich vermisse, wenn ich auf dem Mac arbeite (obwohl das Gegenteil häufiger der Fall ist). Wenn ich eine auswählen musste, dann ist es die Fähigkeit, die Größe eines Windows-Fensters zu verwalten, indem man es einfach an den oberen Rand des Bildschirms zieht. Bei Apple wurden in den letzten Versionen zwar einige Verbesserungen vorgenommen (z.B. die geteilte Ansicht), aber die Verwaltung von Fensterposition und -größe ist deutlich eingerückt und eine Quelle permanenter Belästigung.

Und dann entdeckte ich Magnet, ein kleines Hilfsprogramm, das dieses Problem löst. Und noch viel mehr. Mit Magnet können Sie nicht nur ein Fenster an den oberen Bildschirmrand ziehen, so dass es den gesamten Bildschirm einnimmt, sondern Sie können auch bestimmte Bereiche des Bildschirmrandes nutzen, um Ihren Fenstern bestimmte Positionen und Größen zu geben. Ziehen Sie das Fenster an den linken oberen Rand, und das Fenster wird an der linken oberen Ecke angedockt und nimmt ein Viertel des Bildschirms ein. Ziehen Sie ihn an den rechten Rand, und er nimmt die rechte Hälfte des Bildschirms ein.

Wenn Sie Tastaturkürzel bevorzugen, ist dies ebenfalls möglich und Sie können diese selbst anpassen. Schließlich ist Magnet auch in der Menüleiste verfügbar und bietet mit einem Klick die verschiedenen Layouts für das aktive Fenster.

Magnet ist im Mac App Store zu einem Preis von 3,99 € erhältlich. Man zahlt ehrlich gesagt zwei Kaffees, um diese MacOS-Mängel zu beseitigen.

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Der in Australien beheimatete UX-Designer Owen Schebella hat mit Tinyfeed eine bemerkenswert radikale, minimalistische Alternative zu Facebook entwickelt. Im Gegensatz zum Social-Media-Platzhirsch kommt das neue Netzwerk komplett ohne bezahlte Inhalte, ominöse Gruppen und vor allem – ganz wichtig – ohne einen nervtötenden Algorithmus daher.

Tinyfeed setzt statt dessen auf eine chronologische Timeline, die lediglich die letzten Beiträge der abonnierten Freunde zeigt. Gezeigt wird tatsächlich immer nur der letzte Beitrag derselben, kommt ein neuer hinzu, wird der alte Beitrag gelöscht. Also jeweils nur ein Status pro Person. Kein Scrollen, keine Likes und keine Medien bis auf das Profilbild. Keine Vorlieben. Keine DMs und kein Messanger, keine Werbung und keinerlei Datenerfassung.

Ich bin begeistert. Und wünsche diesem so wunderschön entschleunigendem Netzwerk eine weite Verbreitung.

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Ein kurzer Zwischenbericht.

Ich berichtetet bereits schon, dass ich seit dem 19.11.2020 High Sierra auf einem Mac neu aufgespielt hatte und seit dem keine Apps aus dem App Store öffnen kann. (Aus dem Internet heruntergeladene Programme funktionieren.)

Ich habe mich mit dem Apple Support in Verbindung gesetzt. Nach 45 Min. tel. konnte man mir auch dort nicht weiterhelfen und empfahl mir dies schriftlich als Feedback an Apple zu senden. Freundlich wurde ich darauf per Mail hingewiesen, dass das Feedback-Team vom 21. – 29.11 in der Thanksgiving-Pause ist und erst wieder ab dem 30.11. Fragen beantwortet.

Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich Sie hier Veröffentlichen.

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Bis zur Veröffentlichung des neuen macOS 11 Big Sur Betriebssystems am 12. November, liefen alle gekauften Apps von mir ohne Probleme.

Seit dem Tag der Veröffentlichung kann ich zwar die Apps weiterhin aus dem App Store laden, jedoch nicht mehr öffnen.

Affinity Photo 1.8.6 lässt sich nicht mehr öffnen

Im Bericht selber steht folgendes:

Crashed Thread:        0

Exception Type:        EXC_CRASH (Code Signature Invalid)
Exception Codes:       0x0000000000000000, 0x0000000000000000
Exception Note:        EXC_CORPSE_NOTIFY

Ich begann mit zahlreiche Szenarien das Programm wieder zum laufen zu bekommen. (Deinstallieren, Neuinstallieren, Vom Appstore abmelden, wieder anmelden, Mac neu starten, Mac neu installieren) Nichts half.

Nach einem Email Verkehr mit Affinity wurde mir der Kontakt zum Apple-Support empfohlen, da aus deren Sicht das Problem dort liege.

Nachdem ich mich an Apple gewandt hatte (Bericht folgt), begann ich selbst im Internet zu recherchieren.

Bei der Sucheingabe des Fehlercodes bekam ich unterschiedliche Lösungsvorschläge genannt, die aber alle nicht das Problem lösten.

Fündig wurde ich bei diesem Beitrag im Forum von Affinity selbst.

Sollte das Problem tatsächlich wegen macOS 11 Big Sur verursacht worden sein? Anscheinend ja. Nicht das es durch Big Sur zu zahlreichen Problemen kommt, wie unter anderem mit gekauften Apps. Nein auch macht Apple kein Geheimnis mehr daraus als Datenkrake zu fungieren und das still und heimlich seit 2018 mit der Einführung von Mojave.

Besonders der Bericht von Jeffrey Paul lässt einen Aufhorchen.

Es ist nicht so, dass ich nie Vermutet hätte, warum uns Apple nicht ausspionieren sollte, nein, aber in diesem Umfang? Und dabei hat Apple seit Jahren betont wie wichtig Ihnen der Umgang mit unseren Daten wäre, und das nur der Benutzer selbst festlegt was gesendet wird und was nicht.

Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei.

Update 19.11.2020

Einen weiteren Beitrag zu dem High Sierra Betriebssystem und nicht zu öffnende Apps findet man nun auch direkt im Apple-Forum.

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In den Vergangen Monaten/Jahren haben sich viele Daten auf meinem Mac und auf mein NAS-System nieder gelassen. Zeit fürs Aufräumen.

Disk Drill ist eine App zur Wiederherstellung von Daten, die einige Zusatzoptionen bietet. Eine davon ist der kostenlose Duplikat-Finder für Mac. Dieses Modul erlaubt dem Anwender, interne und externe Laufwerke zu analysieren und doppelte beziehungsweise mehrfach vorhandene Dateien auf dem Mac zu finden, wie Songs, Videos, Bilder und Dokumente. 

Diese App ist eine der besten Finder für Duplikate von Dateien für den Mac, die auf dem Markt gratis erhältlich sind. Sie erfordert einfach nur 22MB Speicherplatz und ein System, das mit Mac OS X 10.8.5 oder neuer läuft. Die Benutzung ist sehr intuitiv und einfach. Man lädt einfach bloß die App von der Website des Entwicklers herunter, macht einen Doppelklick darauf und folgt den Installationsschritten. Einmal installiert, startet man die App und wählt “Duplikate finden” (Find duplicates). 

Speicherorte kann man wählen, indem man entweder Ordner in den Duplikat-Finder zieht, oder in der App “Ordner hinzufügen” (Add folder) wählt und durch das System browst, bis man den Ordner gefunden hat. Man kann mehrere Ordner hinzufügen. Wenn die Ordner ausgewählt sind, muss der Anwender “Scan” wählen und die App wird eine Liste von Dateiduplikaten zeigen. An diesem Punkt können Sie Duplikate auswählen und entfernen.

Insgesamt gesehen, ist Disk Drill eine erstklassige App, die gratis erhältlich, einfach zu bedienen und effizient ist. Darüber hinaus hat Disk Drill einen zusätzlichen Vorzug gegenüber anderen Apps, falls Sie einmal versehentlich die falsche Datei löschen — es hat ausgezeichnete Funktionen zum Wiederherstellen von Daten.

Den Download für die kostenlose Version findet man ebenfalls auf der CleverFiles Website.

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Inzwischen sind Blogs fast schon ein Relikt der Steinzeit geworden. Social-Networks haben die “guten alten Blogs” in die zweite Reihe verdrängt. Sinkende Zugriffszahlen, weniger Werbebuchungen und weniger Leser. Auch den ehemaligen Blogcontent, hat es zunehmend in neue, alternative Social-Networks verdrängt. Wir kommunizieren über WhatsApp, checken Veranstaltungen auf Facebook, folgen unseren Websites per RSS oder Newsletter, posten die Fotos vom letzten Trip auf Instagram und posten vielleicht noch das ein oder andere Video auf Instagram-Story. Der Content ist zwar noch der gleiche, aber hat sich verteilt. Auf verschiedene Netzwerke, die vielleicht genau auf diese eine spezielle Content Art abzielen.

Dabei ist eine Sache, die ich wirklich vermisse, verloren gegangen. Damals gab’s unter uns Bloggern noch eine gewisse Ethik. Man vernetzte sich, hatte seine Anlaufstellen für spezifische Inhalte und verlinkte seine Quellen unter den Beiträgen. Eine Art “Berufsethik”, die selbst bei den großen redaktionellen Publikationen nie Einzug erhalten hatte. Stattdessen vernetzten sich die Blogs und Blogger. Diese Einstellung stärkte unsere Blogs gegenseitig und gab unseren Lesern die Chance, auch die Quellen, die uns inspirieren, aufzusuchen, zudurchstöbern und ggf. sogar ebenfalls zu abonnieren. Mit einem großen Netzwerk aus gegenseitig lesenden Bloggern stieg die Relevanz. Das Google Ranking und das Netzwerk. Es war anerkennend, produktiv und irgendwie transparent.

Davon ist im Social-Web heute nichts mehr übrig. Wer einen schönen Inhalt sieht, teilt ihn nicht mehr, sondern lädt ihn selber hoch. Viele Netzwerke bieten heute kaum noch eine Funktion zum Quellenverweis – oder haben auch gar kein Interesse mehr daran.

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Seit längerem ist bekannt, dass Apple sich bei seinen Laptops und Desktop-Computer von Intel-Chips trennen will. Das Unternehmen bastelt an eigenen Prozessoren, um künftig Hardware und Software besser aufeinander abstimmen zu können, um die Erneuerungszyklen in eigener Hand zu haben und um iOS- und Mac-Geräte kompatibler zu machen. Am heutigen Dienstag sollen die ersten MacBooks mit eigenen Chips präsentiert werden.

One More Thing

Wie Bloomberg berichtet ist das Event gleich das dritte von Apple innerhalb von drei Monaten. Unter dem Titel „One More Thing“ soll dabei gezeigt werden, was bei den großen Apple-Präsentation der Vergangenheit üblicherweise ganz zuletzt als das sprichwörtliche „Tüpfelchen auf dem i“ enthüllt wurde.

Bei der Präsentation heute wird es allerdings um mehr als nur ein „i-Tüpfelchen“ gehen, stellt die nun endgültige Abkehr von Intel für Apple doch einen großen Schritt dar. Intel hat Apple seit dem Jahr 2005 beliefert. Seit dem iPhone arbeitet Apple jedoch an eigenen Prozessoren, die auf der ARM-Architektur basieren.

Apple Silicon

Das aktuellste Spitzenprodukt auf dem Sektor ist der A14-Chip, der auch die neuen iPhone-12-Geräte antreibt. Genau darauf soll auch der Chip basieren, der in den erwarteten neuen MacBooks eingebaut sein wird. Gerüchten zufolge soll die erste Mac-Chip-Generation aus eigenem Hause „Apple Silicon“ genannt werden.

Erwartet wird, dass Apple gleich drei neue MacBooks vorstellt. Ein MacBook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm, ein MacBook Pro mit 16 Zoll und ein MacBookAir mit 13 Zoll. Die kleineren Modelle werden angeblich von Foxconn gefertigt, das größere von Quanta Computer aus Taiwan.

Mehr Akku, mehr Leistung?

Die neuen Chips sollen den Geräten zumindest längere Akkulaufzeiten bescheren. Bei Apples Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni wurde jedoch auch demonstriert, dass die Chips besonders anspruchsvolle Rechenaufgaben (etwa zum Betrieb von Bild- und Videobearbeitung) hervorragend meistern. Die ARM-Architektur wird jedenfalls dazu führen, dass Apps für iOS-Geräte künftig mit wenig Aufwand auch auf dem Mac laufen können.

Entwicklern stellte Apple in den vergangenen Monaten ein „Developer Kit“ zur Verfügung, um Programme für die neue Chip-Architektur zu programmieren. Das besteht aus einem Mac mini mit einer Variante des A12-Chips, der in den neuesten iPad-Pro-Modellen zum Einsatz kommt. Genauere Angaben zur Leistung der „Apple Silicon“-Chips und möglichen Vorteilen gegenüber den bisherigen Intel-Produkten gibt es bisher aber nicht. Heute könnten Details dazu verraten werden.

Näheres wird man jedenfalls heute, ab 19:00 Uhr erfahren. Das „One more thing“-Event wird live gestreamt.

Update

Neuer M1-Chip im alten Gewand. Das „16“ MacBook Pro wurde mit dem neuen M1-Chip erst gar nicht vorgestellt. Alles etwas enttäuschend. Da hilft es auch nicht, dass das neue Betriebssystem „Big Sur“ bereits am Donnerstag für folgende Modelle zur Verfügung steht:

  • Macbook (2015 und aktueller)
  • Macbook Air (2013 und aktueller)
  • Macbook Pro (Ende 2013 und aktueller)
  • Mac Mini (2014 und aktueller)
  • iMac (2014 und aktueller)
  • iMac Pro (2017 und aktueller – also alle Modelle)
  • Mac Pro (2013 und aktueller)

Hier noch der direkte Vergleich vom neuen MacBook-Air und dem MacBook-Pro mit dem neuem M1-Chip.

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Da ich an den meisten Tagen einen Zoom-Anruf habe, habe ich Schritte unternommen, um die Einrichtung von Videokonferenzen im Homeoffice zu verbessern.

(Natürlich ist nichts davon wichtig, aber der innere Geek in mir genießt das unter den gegebenen Umständen ein bisschen)

Ich benutze mein iPad Pro für so ziemlich alles, aber ich verwende wieder meinen alten iMac für Zoom-Anrufe. Die nach vorne gerichtete Kameraposition auf dem iPad ist für so ziemlich alles schlecht positioniert, einschließlich Videokonferenzen. Die iMac-Webcam ist wirklich schlecht, aber Sie können zumindest eine Webcam eines Drittanbieters daran anschließen. Also habe ich dieses Logitech-Modell gekauft . Leider sind sie fast überall ausverkauft, aber ich habe meine bei eBay bei einem ernsthaften Aufschlag gefunden.

Die Beleuchtung in meinem Heimbüro ist nicht ideal für Videokonferenzen. Ich bin den größten Teil des Tages entweder von der Seite oder von hinten beleuchtet, was einen harten Silhouette-Effekt erzeugt. Jede Schreibtischlampe, die Ihr Gesicht beleuchtet, reicht völlig aus. Ich empfehle, eine mit einem warmen Licht zu bekommen und jede fluoreszierende Beleuchtung zu überspringen. Und schalten Sie Ihre Deckenleuchten aus.

Ich empfehle dringend, Hear zu verwenden, um die Audioqualität für die andere Partei zu verbessern. Sie werden nicht hören, wie Sie auf Ihrer Tastatur herumschlagen oder wenn Sie Straßenlärm usw. haben. Zudem ist die App kostenlos. Es ist eine massive Verbesserung.

Holen Sie sich ein Mikrofon. Jedes externe Mikrofon (EarPods, AirPods, Desktop-Mikrofone, Kopfhörer mit Mikrofonen) ist wahrscheinlich viel besser als das Mikrofon Ihres Computers. Und Sie können in einer natürlicheren Lautstärke sprechen. Ihre Zoom-Freunde und Ihr Hals werden es Ihnen danken.

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Synology bietet kostenlose Erweiterungen an, mit denen Anwender von unterwegs auf das NAS-System zugreifen können. Mit Synology Drive können auch kleine Büros eine sichere private Cloud aufbauen.

Unternehmen oder Privatanwender, die ihre Daten im Netzwerk auf einem Synology-NAS-System speichern, können Anwendern auch den Zugriff von unterwegs ermöglichen. Hier stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel die direkte Synchronisierung des NAS mit einem Cloud-Speicher. Auch die Synchronisierung von Client-Computern mit einem NAS ist über Synology Drive möglich. Dazu steht ein Webportal zur Verfügung. Auch ein Windows-Client sowie ein Client für macOS sind verfügbar. Synology Drive erweitert die Möglichkeiten der Dateiserver-Funktionen deutlich.

Für den Einsatz von Synology Drive wird mindestens DSM 6.2.2 benötigt, natürlich besser neuer. Als Client lassen sich aktuell Windows 7/8.1 und Windows 10 sowie macOS ab Version 10.11 und Ubuntu ab Version 16.04 anbinden. Für iOS und Android stehen Apps zur Verfügung, mit denen die Verbindung aufgebaut werden kann. Hier sind mindestens iOS 10.05 und Android 5.0 notwendig. Natürlich gilt auch hier, dass möglichst aktuelle Versionen eingesetzt werden sollen. Nutzen Anwender Windows 10, können über den Sync-Client auch ähnliche Funktionen genutzt werden wie bei OneDrive. Über „Sync bei Bedarf“ werden alle Dateien angezeigt, die für den Anwender verfügbar sind. Die Dateien werden aber erst dann synchronisiert, wenn der Zugriff erfolgt.

Sollen die Anwender aber auf die Daten direkt auf dem NAS zugreifen, gehört die Verwendung der kostenlosen Erweiterung Synology Drive sicherlich zu den besten Varianten. Der Zugriff auf das NAS ist dazu auch mit einem Webportal möglich. Außerdem können mit Synology Drive auch mehrere Standorte miteinander synchronisiert werden, wenn zum Beispiel mehrere NAS-Systeme im Einsatz sind. Synology Drive ist sozusagen der Nachfolger von Synology Cloud Station.

Über das Paketzentrum im DSM von Synology-NAS-Systemen steht die Erweiterung „Synology Drive Server“ kostenlos zur Verfügung. Für den Einsatz sollten Sie die aktuellste Version von DSM installieren. Zusammen mit Synology Office können Anwender auch gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Synology Drive bietet natürlich auch weiterhin den Zugriff auf lokale Dateien mit SMB, AFP, FTP oder WebDav und andere Möglichkeiten.

Synology Drive ist auch in der Lage, Dokumente zu versionieren. Auf diesem Weg können bis zu 32 Versionen von Dateien verwaltet werden. Zusätzlich werden auch intelligente Versionen erstellt, die nur Änderungen enthalten. Das ermöglicht zum Beispiel den Erhalt von dutzenden Versionen, die nur die Änderungen enthalten.

Synology Drive ersetzt Cloud Station

Durch die Installation von Synology Drive wird Cloud Station deinstalliert. Das neue Paket ersetzt Cloud Station und übernimmt natürlich auch alle Daten. Sobald Synology Drive installiert wurde, werden die Standardfunktionen von Cloud Station übernommen. Mit den erweiterten Funktionen können verschiedene NAS-Systeme miteinander synchron gehalten werden. Der Zugriff über das Internet kann entweder per VPN erfolgen, mit DNS-Weiterleitung und direktem Zugriff oder per Synology QuickConnect.

Datensicherung von lokalen Clients auf das NAS-System

Durch die Installation des Synology-Drive-Clients auf einem Computer stehen weitere Funktionen zur Verfügung. Dazu gehören auch Möglichkeiten zur Sicherung lokaler Dateien auf das NAS-System. Die Einrichtung erfolgt über den Assistenten im Synology-Drive-Client. Über den Client lassen sich auch Synchronisierungsaufgaben erstellen. Dazu kommen die Möglichkeiten, auch festzulegen, wie synchronisiert werden soll. Hier bestehen die Möglichkeiten, nur Daten vom NAS auf den Client zu synchronisieren oder in beide Richtungen.

Synology Drive verwalten

Im Paketzentrum steht nach der Installation von Synology Drive auf dem NAS auch die Synology-Drive-Admin-Konsole bereits. Hier lassen sich wichtige Einstellungen für Synology Drive vornehmen. Über „Client-Liste“ sind die Clients zu sehen, auf denen der Synology-Drive-Client installiert ist. Hier ist auch zu sehen, ob der Client aktuell mit dem NAS verbunden ist. Über „Verknüpfung aufheben“ wird der entsprechende Client vom NAS über Synology Drive getrennt.

Durch Anklicken von „Aktivieren“ bei „Team-Ordner“ wird der ausgewählte Ordner in Synology Drive eingebunden und kann von den Clients zur Synchronisierung genutzt werden. Über „Versioning“ werden die Einstellungen zur Versionierung gesteuert. Über „Protokoll“ ist zu sehen, welche Aktionen aktuell durchgeführt wurden. Die Versionen lassen sich zum Beispiel über die Schaltfläche „Versionsexplorer“ bei „Überblick“ in der Synology-Drive-Admin-Konsole verwalten.