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Zuerst müssen Sie das zu verwendende Protokoll auswählen – POP oder IMAP. Wenn Sie sich für IMAP entscheiden, werden alle Ihre E-Mails mit dem Gmail-Server synchronisiert und alle Änderungen, die Sie vornehmen, werden auf alle Ihre Geräte angewendet. Außerdem können Sie mit IMAP das Postfach in Echtzeit synchronisieren und E-Mails in Outlook empfangen, wenn sie auf dem Gmail-Server ankommen.

Wenn Sie alle E-Mails aus dem Gmail-Postfach auf einem einzigen Computer speichern möchten, verwenden Sie besser das POP3-Protokoll. In diesem Fall werden die E-Mails nicht in Echtzeit synchronisiert – sie werden vom Outlook-Client mit der von Ihnen angegebenen Häufigkeit heruntergeladen.

Wenn Sie nicht wissen, was Sie wählen sollen, bleiben Sie einfach bei IMAP. Lassen Sie uns nun den Vorgang zum manuellen Einrichten eines Gmail-Kontos in Outlook für das IMAP Protokoll durchgehen.

Gmail-IMAP-Einstellungen in Outlook 2016

Wählen Sie im ersten Fenster Manuelle Konfiguration oder zusätzliche Servertypen . Als nächstes wählen Sie POP oder IMAP ;

Von der Kontotyp Dropdown-Liste, wählen Sie IMAP ;

Füllen Sie alle notwendigen Informationen in alle Felder aus. Für die Eingangsserver Verwendung pop.gmail.com und für Outgoing Mail Server (SMTP) verwenden smtp.gmail.com ;

Füllen Sie alle Felder aus. Für den Posteingangsserver verwenden Sie imap.gmail.com und für den Postausgangsserver: smtp.gmail.com . Nachdem Sie die erforderlichen Informationen ein geben haben, klicken Sie auf Weitere Einstellungen ; Gehen Sie auf die Postausgangsserver Registerkarte und wählen das Kontrollkästchen Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung . Lassen Sie außerdem die Option Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden aktiviert; Gehen Sie nun auf die Registerkarte Erweitert und legen Sie folgende Einstellungen fest: Posteingangsserver (IMAP): 993 und Posteingangsserver verschlüsselte Verbindung: SSL . Der ausgehende Server (SMTP) sollte 587 sein und die verschlüsselte Verbindung TLS ;

Setzen Sie einen Haken in das Kontrollkästchen Keine Kopien gesendeter Elemente speichern . Dies ist notwendig, um zu vermeiden, dass Outlook gesendete E-Mails im Ordner Gesendet dupliziert.

Standardmäßig wird das IMAP-Postfach alle 30 Minuten synchronisiert. Beachten Sie, dass das Mindestintervall für die Synchronisierung von Outlook über IMAP 10-15 Minuten beträgt. Eine Verkürzung dieses Intervalls kann zu Problemen führen.

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Unter https://haveibeenpwned.com/ bietet der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt (Mitarbeiter von Microsoft) Nutzern eine Möglichkeit zu prüfen, ob ihre E-Mail-Adresse Teil bekannter großer Daten-Leaks ist, und somit euere E-Mail – Adressen verkauft worden sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hält den Betreiber des Dienstes für vertrauenswürdig. Zu den Leaks, die Hunt berücksichtigt, kam es oft durch Datenlecks bei Unternehmen, nicht durch ein Fehlverhalten der Nutzer. Um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen, tippt man seine E-Mail Adresse ins Eingabefeld um zu sehen ob seine E-Mail Adresse verkauft worden ist.

Im Idealfall folgt darauf dieser Bildschirm: „Good news – no pwnage found!“ – deine E-Mail – Adresse ist in keinem der erfassten Leaks aufgetaucht.

Im schlechteren Fall stoßt Du auf diese Seite „Oh no – pwned!“. In diesem Beispiel ist deine E-Mail-Adresse im Kontext von vier von Troy Hunt erfassten Datenlecks aufgetaucht. Damit Du erfahren kannst, um welche es sich handelt, scrolle einfach nach unten, über die drei Sicherheitstipps hinweg zum Punkt „Breaches you were pwned in“. Ändert euer Passwort auf deren Seiten.

Wichtig: Wenn Dir auf „Have I been pwned“ angezeigt wird, dass Du betroffen bist, heißt das noch nicht, dass wirklich jemand unbefugt in einem Deiner Accounts war oder dass die Daten des Accounts im Netz kursieren. Es bedeutet erst mal nur, dass eine entsprechende Gefahr besteht oder bestanden hat. Du kannst dich übrigens auch kostenlos auf der Website registrieren und wirst dann automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Deine E-Mail-Adresse irgendwann in einem Datenleck auftaucht.

P.s. Durch Nachforschung, bin ich auf die deutsche Seite „experte.de“ gestoßen. Diese bieten ebenso die Überprüfung der E-Mail Adresse an. Da aber auch sie die Dienste von „haveibeenpwned.com“ benutzen, rate ich von deren benutzung ab. Macht euere Überprüfung direkt auf der Hauptseite.

P.p.s Man kann auf der Seite „haveibeenpwned.com“ auch sein Passwort überprüfen lassen. Seit euch bewusst, dass Ihr dieses online macht.

Generell, stelle ich euch den Dienst nur vor. Benutzung nur auf eigenes Risiko.