Fake News: Desinformation und Medienmanipulation erkennen

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Insbesondere soziale Medien wie Facebook oder Twitter eignen sich für die Verbreitung von Fake News – also der Verbreitung von Falschmeldungen, meist mit dem Ziel, eine politische Debatte zu emotionalisieren. Das wirft die Frage auf: Wie kann man erkennen, ob eine Quelle vertrauenswürdig ist bzw. ob verbreitete Informationen der Wahrheit entsprechen? Gerade demonstriert die COVID-19-Pandemie, wie schwierig es Nutzern offenbar fällt, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Wenn sich Fake News weiter so erfolgreich verbreiten wie bisher, gehen damit ungeahnte Risiken für das Informations-Ökosystem und damit der Demokratie einher. Aus meiner Sicht ist es daher essentiell, Wissen zu vermitteln, mit dem Nutzer in die Lage versetzt werden, Fake News zu erkennen bzw. zu entlarven.

Nach der Vorstellung von Claire Wardle gibt es unterschiedliche Arten von problematischen Inhalten im Informations-Ökosystem. In einem Entwurf vom März 2017 benennt Wardle sieben Typen der “Informationsstörung”:

Quelle: Firstdraft

Wer erstellt diese Inhalte überhaupt und welches Ziel wird damit verfolgt? Die Beweggründe sind laut Wardle unterschiedlich und lassen sich in folgende Kategorien einteilen:

Quelle: Firstdraft

Die Erkennung von Social-Bots ist nur eine Disziplin, die man bei der Entlarvung von Fake News beherrschen sollte. Das Verfication Handbook – das Handbuch zur Überprüfung von Desinformation und Medienmanipulation – bündelt alles Wissenswerte zum Thema Fake News auf 144 Seiten. Es wurde von der Landesanstalt für Medien NRW ins Deutsche übersetzt. Jeder, der sich im Internet bewegt, sollte dieses Handbuch im Grunde einmal gelesen haben – klare Leseempfehlung!


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