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Am heutigen 15. Mai 2021 treten die geänderten AGB`s von Facebook/WhatsApp in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Nutzer dieser Änderung zugestimmt haben, um den Dienst von WhatsApp weiter nutzen zu können. Aber was passiert, wenn man nicht zustimmt und welche Alternativen gibt es? Hier ein kurzer Überblick, falls jemand noch betroffen ist.

Das WhatsApp AGB-Problem

Ich hatte ja schon bereits in Blog-Beiträgen hier und hier berichtet, dass der zu Facebook gehörende Messenger-Dienst WhatsApp seine Datenschutzbedingungen geändert hat. Und zwar geht es um die Weitergabe der Benutzerdaten an den Mutterkonzern Facebook, der beim WhatsApp-Kauf durch Facebook ausgeschlossen worden war. Seit diesem Zeitpunkt gab es immer wieder Versuche seitens Facebook diese Datenübernahme doch noch durchzuführen. Jetzt also wieder ein neuer Versuch.  WhatsApp-Nutzer erhielten einen In-App-Hinweis zu den neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien des Dienstes.

Nutzer sollten ursprünglich bereits bis zum 8. Februar 2021 dieser Änderung zustimmen, oder sie würden gesperrt, hieß es. Es kam zu einer massiven Abwanderung zu anderen Diensten/Messengern wie Signal, Threema, Telegram. Bewog Facebook dazu, diese Änderung um 3 Monate zu verzögern.

Inzwischen hat die Hamburger Datenschutzbehörde unter dem Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar eine Anordnung gegen Facebook erlassen, die eine Datenübernahme untersagt. Die entsprechende Information findet sich hier.

Es ist soweit, was passiert?

Nun am 15. Mai 2021 ist es soweit, die AGB müssen akzeptiert werden, um alle Funktionen weiter verwenden zu können. WhatsApp hat das Ganze in seinem Hilfebereich aufgeführt.  WhatsApp schreibt dazu:

Es werden aufgrund der Aktualisierung am 15. Mai weder Accounts gelöscht, noch die Funktionalität von WhatsApp eingeschränkt.

In den vergangenen paar Wochen hast du in WhatsApp eine Benachrichtigung mit weiteren Informationen zur Aktualisierung erhalten. Nachdem wir allen ausreichend Zeit gegeben haben, sich in Ruhe mit den Änderungen zu befassen, erinnern wir diejenigen, die es noch nicht getan haben, daran, sie zu lesen und zu akzeptieren. Nach Ablauf einiger Wochen wird diese Erinnerung permanent angezeigt.

Was passiert, wenn ich eine permanente Erinnerung erhalte?

Sobald du eine permanente Erinnerung bekommst, wird deine Funktionalität von WhatsApp eingeschränkt, bis du die Änderungen akzeptierst. Das passiert nicht bei allen Benutzern gleichzeitig.

  • Du kannst dann zwar nicht auf deine Chatliste zugreifen, aber trotzdem eingehende Sprach- und Videoanrufe entgegennehmen. Wenn du Benachrichtigungen aktiviert hast, kannst du darauf tippen, um eine Nachricht zu lesen oder zu beantworten. Du kannst über die Benachrichtigungen auch zurückrufen, wenn du einen Sprach- oder Videoanruf verpasst hast.
  • Nach ein paar Wochen eingeschränkter Funktionalität wirst du keine Anrufe oder Benachrichtigungen mehr erhalten. WhatsApp schickt dann keine Nachrichten oder Anrufe mehr an dein Handy.

[…]WhatsApp löscht deinen Account nicht, wenn du die Änderungen nicht akzeptierst.

Sag By WhatsApp

An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob man sich wirklich auf den Hickhack mit Facebook einlässt, oder gleich auf eine Datenschutz-freundlichere Alternative einlässt. Threema (kostenpflichtig) sowie die kostenlosen Apps Signal und Telegram sind die Whatsapp-Alternativen. Dazu habe ich bereits was geschrieben.

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Lucas de Groot entwarf die Schriftart „Calibri„. Die serifenlose Schrift galt 15 Jahre als die Standartschrift unter Microsoft Office Programmen. Nun sucht Microsoft einen Nachfolger für Calibri, die gemeinsam mit Windows Vista im Jahr 2007 eingeführte wurde.

Es buhlen insgesamt fünf Schriftarten, welche auch bereits in Microsoft 365 verfügbar sind, um die Gunst der Anwender.

  • Bierstadt
  • Grandview
  • Tenorite
  • Seaford
  • Skeena

Entsprechendes Feedback möchte Microsoft über den Kurznachrichtendienst Twitter sammeln und „in den nächsten Monaten“ entscheiden, welche Schriftart auf Calibri als Standardschriftart folgen wird.

Weitere Informationen zu diesem Thema hat Microsoft auf seinem Blog zu Microsoft 365 zusammengefasst.

Welche der fünf neuen Schriftarten würdest du als neuen Standard favorisieren?

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Insbesondere soziale Medien wie Facebook oder Twitter eignen sich für die Verbreitung von Fake News – also der Verbreitung von Falschmeldungen, meist mit dem Ziel, eine politische Debatte zu emotionalisieren. Das wirft die Frage auf: Wie kann man erkennen, ob eine Quelle vertrauenswürdig ist bzw. ob verbreitete Informationen der Wahrheit entsprechen? Gerade demonstriert die COVID-19-Pandemie, wie schwierig es Nutzern offenbar fällt, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Wenn sich Fake News weiter so erfolgreich verbreiten wie bisher, gehen damit ungeahnte Risiken für das Informations-Ökosystem und damit der Demokratie einher. Aus meiner Sicht ist es daher essentiell, Wissen zu vermitteln, mit dem Nutzer in die Lage versetzt werden, Fake News zu erkennen bzw. zu entlarven.

Nach der Vorstellung von Claire Wardle gibt es unterschiedliche Arten von problematischen Inhalten im Informations-Ökosystem. In einem Entwurf vom März 2017 benennt Wardle sieben Typen der „Informationsstörung“:

Quelle: Firstdraft

Wer erstellt diese Inhalte überhaupt und welches Ziel wird damit verfolgt? Die Beweggründe sind laut Wardle unterschiedlich und lassen sich in folgende Kategorien einteilen:

Quelle: Firstdraft

Die Erkennung von Social-Bots ist nur eine Disziplin, die man bei der Entlarvung von Fake News beherrschen sollte. Das Verfication Handbook – das Handbuch zur Überprüfung von Desinformation und Medienmanipulation – bündelt alles Wissenswerte zum Thema Fake News auf 144 Seiten. Es wurde von der Landesanstalt für Medien NRW ins Deutsche übersetzt. Jeder, der sich im Internet bewegt, sollte dieses Handbuch im Grunde einmal gelesen haben – klare Leseempfehlung!

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Es ist eine der süchtig machenden Apps auf den meisten Smartphones – aber Instagram erweist sich für diejenigen, die es verwenden, als Alptraum für die Privatsphäre. Dies ist das Ergebnis einer neuen Analyse der invasivsten Apps, die Benutzer von Cyber ​​Business pCloud häufig verwenden. pCloud nutzte die Reihe neuer Datenschutzetiketten, die Apple über seinen App Store eingeführt hat, um Verbrauchern bei der Entscheidung zu helfen, worauf sie achten sollten, um zu sehen, wie viele private Daten eines Benutzers gesammelt und mit anderen geteilt werden.

Im Durchschnitt gibt rund die Hälfte der beliebtesten Apps Benutzerdaten an Dritte weiter. Aber Instagram, Facebook und LinkedIn sind die drei schlimmsten Straftäter. Insbesondere Instagram steht ganz oben auf der Liste.

Bild: pCloud

„Mit über 1 Milliarde aktiven Nutzern pro Monat ist es besorgniserregend, dass Instagram ein Hub ist, um eine so große Menge der Daten seiner unwissenden Nutzer zu teilen.“

pCloud

Die Methoden zur Erfassung und Weitergabe von Instagram-Daten lösen standardmäßig viele Warnungen zu Datenschutzetiketten von Apple aus, darunter das Anbieten von Informationen zu Einkäufen und dem Standort eines Benutzers sowie Kontaktinformationen an Dritte. Sie sehen auch Ihren Such- und Browserverlauf, der mit anderen geteilt wird, wenn Sie nicht vorsichtig sind, sowie persönliche Kennungen und Ihre eigenen Nutzungsdaten.

Die Diagnose, wo die App schief geht, wird neben Finanzinformationen auch an Dritte weitergegeben, wenn Sie innerhalb der App Einkäufe tätigen.

Aber es sind nicht nur Ihre persönlichen Daten, die Instagram an Dritte weitergibt, sondern auch Details darüber, mit wem Sie in Kontakt stehen, was bedeutet, dass dadurch ein Netzwerkeffekt entsteht.

Facebook, macht dasselbe – die einzigen zwei Apps, die dies tun, von 50 von pCloud befragten Apps. Insgesamt werden bei jedem Öffnen der App erstaunliche 79% der persönlichen Daten eines Benutzers an Dritte weitergegeben, um die auf Instagram veröffentlichten Fotos, Videos und Geschichten von Freunden zu durchsuchen.

„Obwohl diesen Apps vertraut werden kann, dass sie nichts Bösartiges mit Ihren Informationen tun, gibt es viele Leute, die dies nicht können“, sagt pCloud, die befürchten, dass die Daten auf irgendeine Weise abgefangen werden könnten.

Das Volumen und die Art der Daten, die Instagram und andere Apps sammeln und teilen, mögen einige überraschen, sind aber heutzutage im Internet einfach selbstverständlich. Wie bei all diesen Dingen sollten Sie daran denken, dass Sie als Benutzer das Produkt sind, wenn das Produkt kostenlos ist. pCloud schlägt vor, dass Alternativen verfügbar sind, wenn Sie solche Informationen nicht mit anderen teilen möchten. Einige der sichersten Apps, um die persönlichen Daten der Benutzer vor der Weitergabe an Dritte zu schützen, umfassen bekannte Namen wie Signal und Telegramm, während Discord auch im Hinblick auf den Datenschutz einen hohen Stellenwert einnimmt.

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Da der Browser inzwischen zur Schaltzentrale der täglichen Arbeit am Computer geworden ist, kommen mit der Zeit dutzende oder gar hunderte, oder wie in meinem Fall tausende Lesezeichen zusammen. Dabei ist es wiederum auch nicht leicht, den Überblick zu behalten, welche Seiten noch aktuell sind oder ob es doppelt gespeicherte Lesezeichen gibt. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich alle Tabs einer geöffneten Kategorie durchschaue, letztlich aber alte und nicht mehr funktionierende Seiten dennoch nicht lösche.

Jetzt habe ich das kostenlose Add-on Bookmarks Organizer (Firefox) , mit dem man alle Lesezeichen automatisch überprüfen kann endlich für mich gefunden. Nach dem Start der Erweiterung wählt man unten aus, ob auf defekte Lesezeichen, Duplikate oder fehlende Lesezeichen-Namen geprüft werden soll.

Per Klick auf den grünen Button werden alle Bookmarks durchsucht und bei Problemen mit einem gelben Punkt markiert. Gegebenenfalls findet das Tool sogar den korrigierten Link und schlägt diesen vor. Mit der Schaltfläche „Alle Weiterleitungen korrigieren“ werden die Probleme behoben. Bei Links, die komplett ins Leere führen, erscheint ein roter Punkt – hier hat man die Möglichkeit, die URL manuell zu bearbeiten oder alle fehlerhaften Lesezeichen zu löschen. So lässt sich auch mehr Ordnung in die Bookmarks bringen.

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Unternehmen wie Amazon und Apple, bieten virtuelle Sprachassistenten an. Im Bereich Smartphone mag das eventuell auch nützlich erscheinen. Jedoch kenne ich niemanden im Computer oder Notebook Segment, der ernsthaft mit Alexa, Siri oder Cortana spricht.

Ein wichtiger Aspekt wäre aber da der Datenschutz. Zur Verarbeitung des Gesprochenen ist eine Internetverbindung zu den Servern von Microsoft erforderlich. Es werden Akzente, Satzmelodie, Rhythmus und Sprechtempo des Benutzers gespeichert und verarbeitet. Microsoft bestätigt, „personalisierte Sprachmodelle“ anzulegen.

Raus damit mit PowerShell

Wenn man einfach alle von Microsoft vorinstallierten Apps (darunter auch Cortana) über einen Befehl deinstallieren möchte, geht man wie folgt vor:

Hierfür muss man die Windows PowerShell mit administrativen Rechten ausführen (Rechtsklick auf „PowerShell“ -> „Als Administrator ausführen“) und den folgenden Befehl eingeben:

Get-AppxPackage -allusers Microsoft.549981C3F5F10 | Remove-AppxPackage

Cortana über die Registry abschalten

In der Windows Registry genügt bereits das Ändern / Hinzufügen eines neuen Wertes, um die Verwendung von Cortana zu unterbinden. Standardmäßig ist der Schlüssel und dessen Wert nicht vorhanden. Man muss diesen also manuell hinzufügen:

Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Wenn der Schlüssel (Ordner) „Search“ noch nicht vorhanden ist, dann muss dieser angelegt werden. Nun innerhalb des Schlüssels „Search“ einen neuen DWORD-Wert (32-bit) mit dem Namen „AllowCortana“ anlegen und den Wert „0“ zuweisen (mit „1“ würde man Cortana später wieder einschalten).

Man kann sich den folgenden Text auch in eine .reg Datei speichern und anschließend mit einem Doppelklick ausführen. Die Werte werden dann automatisch gesetzt:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Search]
 "AllowCortana"=dword:00000000

Nachdem der Registry-Eintrag gesetzt wurde, muss der Computer einmal neu gestartet werden, damit die Änderungen übernommen werden.

Tschö Cortana über die Gruppenrichtlinie

Um Cortana nachträglich auf allen Windows 10 Clients in einer Windows Domäne zu deaktivieren, kann man den Weg über die Gruppenrichtlinien nehmen. Entweder man lässt den oben genannten Registry-Eintrag über eine Gruppenrichtlinie verteilen oder man wählt die gleiche Funktion in den Computerrichtlinien aus:

Computerrichtlinien -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Suche

Hier braucht man lediglich die Richtlinie „Cortana zulassen“ auf „Deaktiviert“ stellen und anschließend das Gruppenrichtlinienelement auf die betreffenden Computer anwenden.

Der Weg über die Registry oder die Gruppenrichtlinien hat den Vorteil, dass Cortana nicht komplett entfernt wird, sondern lediglich deaktiviert. Da Cortana ja bereits ab Installation ein Teil von Windows 10 ist, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht den ein oder anderen unerwünschten „Nebeneffekt“ geben könnte, wenn man die Software deinstallieren würde.

Bitte bedenken! Anwendung auf eigener Gefahr! Sichert vorher Windows als Sicherungskopie ab.

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Seit jeher benutze ich den Fliqlo Bildschirmschoner auf meine Macs vom Freelance Web / UI designer Yuji Adachi.

Ich liebe das minimale retro Flip-Clock Design. Es zeigt die Zeit mit Flip-Animation mit großen weißen Ziffern vor einem schwarzen Hintergrund an.

Zu seinen Eigenschaften zählen:

  • Vergrößern / verkleinern auf jede Größe
  • Zwischen 12/24 Stunden Uhr umschalten
  • Zwischen Quer- und Hochformat wechseln
  • Helligkeitsregelung des Bildschirmschoners
  • Option für Ein- / Ausblenden des Hintergrunds
  • Option auf einem oder mehreren Displays (nur auf Mac verfügbar)

Aber das ist noch nicht alles. Dieser tolle Bildschirmschoner ist auch für Windows erhältlich. Es soll ab Februar 2021 auch auf mehrere Displays für Windows zur Verfügung stehen.

Das ganz ist für Mac als auch für Windows kostenlos. Man kann aber Yuji auf seiner Seite mit einer kleinen Spende unterstützen.

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Software Engineer und Hersteller Deekshith Allamaneni hat eine Android Auto Reply App namens Watomatic entwickelt, welches ab sofort aus dem Google Play-Store heruntergeladen werden kann.

Was macht Watomatic?

Ihr habt keine Lust, jedem einzelnen Kontakt von Euch mitzuteilen, dass Ihr nicht mehr länger WhatsApp verwendet und z. B. nur noch über Signal erreichbar seid. Jetzt kommt Watomatic ins Spiel. Es sendet eine automatische Antwort an alle, die Euch über WhatsApp kontaktieren. Dieses funktioniert auch in Gruppenchats.

Die Idee und Umsetzung kamen, nachdem die jüngsten Änderungen der Datenschutzrichtlinien von WhatsApp veröffentlicht wurden.

Wie ich finde, eine nette App, welches den Messenger-Wechsel noch einfacher macht. Zudem ist das ganze Open Source und enthält keine Werbung.

WhatsApp’s recent privacy policy changes have triggered a huge migration to more privacy friendly apps like Signal and others. But most of us find it difficult to delete WhatsApp because everyone else uses it. Watomatic tries to make your migration easier by letting your friends automatically know that you are moved to another app. Just set an auto reply message something like “I am not using WhatsApp anymore. Please use Signal…” and let it do the work for you.

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Ich lege viel Wert auf Effizienz und effektives Arbeiten am Arbeitsplatz: Die Auswahl von Schreibtisch, Monitoren und Beleuchtung hat im Home Office Auswirkungen auf meine Lebensqualität. Weil ich gerne anderen über die Schulter schaue, erzähle ich heute von meinem Arbeitsplatz.

Disclaimer

Die Fußnote gleich zu Beginn: Ich habe keinen der genannten Artikel geschenkt bekommen oder erhalte von keiner der Firmen eine Gegenleistung. Ich schreibe aus Lust, nicht aus monetären Gründen. Der Bequemlichkeit halber habe ich trotzdem alle genannten Gegenstände direkt verlinkt. Die gekennzeichneten Verweise in diesem Beitrag sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Home Office

Als IT-System-Elektroniker verbringe ich viel Zeit am Schreibtisch und am Computer. In den letzten Monaten ist diese Zeit durch Videokonferenzen, Fernunterricht noch einmal spürbar angewachsen und die Gestaltung meines Arbeitsplatzes hat spürbaren Einfluss auf meine Lebensqualität.

Mein Arbeitsplatz

Dieser Blick auf meinen Schreibtisch ist tatsächlich unverstellt: Ich ertrage es nicht, wenn sich Zettel, leere Flaschen oder sonst was auf meinem Schreibtisch sammeln. Für konzentriertes Arbeiten benötige ich eine möglichst sterile, ablenkungsfreie Arbeitsfläche – der Schreibtisch ist also nicht für das Foto aufgeräumt worden.

Bei dem Schreibtisch handelt es sich um das Modell „Linnmon/Finnvard“ von IKEA. Viel Zeit verbringe ich auch auf einem ERGO LINE II PRO Bürostuhl. Wichtig ist für mich, dass ich auch nach langer Arbeit keine Rückenschmerzen bekomme. Um den Boden durch die Rollen nicht zu beschädigen, habe ich eine Bodenschutzmatte ausgelegt – nicht hübsch, aber sehr gut investiertes Geld.

Tastatur und Maus

Ich schreibe auf einer Logitech MX Keys Kabellosen Tastatur, die in meinen Augen mehrere Vorzüge vereint: Sie ist ziemlich flach, hat einen angenehmen Druckpunkt und ist leise. Darüber hinaus lässt sie sich mit drei unterschiedlichen Geräten per Bluetooth verbinden. Zuweilen sitzen meine Frau oder ich an meinem Schreibtisch und mit nur einem einzigen Stecker lässt sich die gesamte Peripherie an jeden Rechner anschließen. Per Knopfdruck wechselt die Tastatur dann auf einen anderen PC/Mac. Eher ein Gimmick: Die Tasten sind hintergrundbeleuchtet und die Helligkeit lässt sich individuell einstellen – ist für mich nicht ganz so wichtig, weil ich für eine ordentliche Beleuchtung meines Arbeitsplatzes gesorgt habe. Weiterer Pluspunkt für mich. Mit einer Akku Ladung habe ich bissher noch nicht geschafft, dass ich die Tastatur neu Aufladen musste (Kaufdatum: 02.01.2021).

Meine Maus ist eine Logitech MX Master 3. Sie zeichnet sich durch Ultraschnelles Scrollen, Intuitive Steuerung, kann Problemlos mit mehreren PC/Macs steuern, hat eine leichte Gestensteuerung, und lässt sich sogar Programm-Spezifisch anwenden. Der Akku ist auch hier der reine Wahnsinn, und habe sie wie die Tastatur seit dem Kauf nicht mehr geladen.

Monitore

Übr den Tisch schwebt ein LG 34 Zoll Widescreen Monitor mit einer Auflösung von 3440 x 1440. Es ist kein Geheimnis, dass ein zweiter Monitor den Workflow ganz gewaltig steigert – ein Widescreen Monitor ermöglicht das Recherchieren links und Schreiben rechts. Für Office-Anwendungen ist der Monitor perfekt.

Der zweite Monitor ist mein alter iMac 2011 und wird für Twitter, Spotify und Videokonferenz-Präsentationen genutzt Wenn der irgendwann den Geist aufgibt, wird er durch einen neuen iMac ersetzt.

Der Widescreen-LG schwebt mit dieser Tischhalterung über dem Schreibtisch, was mir wiederum mehr Raum schafft, um zu arbeiten.

Ton und Beleuchtung

Für den Ton habe ich mir die günstigen Logitech Z200 2.0 Lautsprecher zu gelegt. Für meine Ansprüche völligstens ausreichend.

Für die passende Kommunikation in den Videkonferenzen habe ich mir zu meinen LUDOS Clamor Kopfhörer nur eine Verlängerung gegönnt. Es mag sicherlich besseres geben. Für mich reicht es.

Für die passende Beleuchtung bei Videokonferenzen und sonstigen Arbeiten am meinem Schreibtisch sorgt eine LED-Schreibtischlampe dafür, dass den ganzen Raum erhellen kann. Es gibt eine mehrstufige Helligkeitsregelung (von ganz wenig bis gleißend hell, von warm bis kalt).

Alles zusammen ergibt das einen Arbeitsplatz, der optimal auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Die Corona-App nicht benutzen, wegen dem Datenschutz. Da kommt die neue Clubhouse-App gerade genau richtig. Das Erfolgs­rezept von Clubhouse heißt vermutlich Fomo (eng­lisch „fear of missing out“, Diese Angst, etwas zu verpassen, kurz: Fomo) + Corona: Wenn sich eine neue Community bildet, in der man Promis, Machern und Entscheidern (virtuell) begegnen kann, will so mancher diese Chance nicht verpassen. Das ganze wird noch verstärkt durch Gefühle von Langeweile und Isolation, wie sie der Corona-Lock­down hervorbringt. Auf Clubhouse kann man plötzlich wieder mit Hunderten von Menschen in einem Raum sein und neue Leute kennen­lernen. Hinzu kommt die clevere Strategie der künst­lichen Verknappung: Eine Gemeinschaft, in die nicht jeder rein kommt, übt natürlich einen großen Reiz aus – so groß, dass anfangs viele Menschen sogar bereit waren, für eine Einladung zu zahlen.

Während viele Nutzer von der neuen Chat-App begeistert sind, zeigen sich Daten- und Verbraucherschützer entgeistert. Der Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) hat die hinter Clubhouse stehende Firma Alpha Exploration Co bereits abgemahnt. Auch der Daten­schutz-Check der Stiftung Warentest zeigt, dass Clubhouse nicht nur daten­hung­rig ist, sondern zusätzlich in mehreren Punkten gegen europäisches Recht – insbesondere die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – verstößt:

  • Die Datenschutzerklärung liegt bislang nur auf Eng­lisch vor – viele deutsch­sprachige Nutzer können sich daher nicht ausreichend über die Daten­schutz­praktiken des Anbieters informieren.
  • Es wird kein Verantwort­licher benannt, der für die Daten­ver­arbeitung zuständig ist.
  • Die Informationen zu Daten­ver­arbeitungs­zwecken, den recht­lichen Grund­lagen dafür und zur Speicherdauer sind lückenhaft.
  • Verbraucher werden nicht ausreichend über Ihre Rechte aufgeklärt.
  • Die Rechte, die sich der Anbieter für die Verwendung der Nutzer­daten einräumt, sind zu weit­gehend.
  • Der Anbieter hält sich nicht an die Pflicht, ein Impressum auf der Website zu veröffent­lichen.

Zudem erfasst Clubhouse viele Daten – unter anderem:

  • was für ein Handy man benutzt,
  • bei welchem Mobil­funkanbieter man ist,
  • welche Chaträume beucht wurden,
  • wie lange man dort war,
  • wann und wie lange man die App insgesamt verwendet hat.

Da Clubhouse bislang nur auf iOS verfügbar ist, über­rascht es nicht, dass neben dem App-Anbieter auch Apple Nutzer­daten erhält.

Einige Informationen – etwa Angaben zu dem vom Nutzer verwendeten Smartphone sowie der Name des Mobil­funkanbieters – landen allerdings bei zwei anderen Unternehmen. Eines davon heißt Data Theorem, es hat sich auf IT-Sicherheit spezialisiert. Das zweite Unternehmen ist Amplitude, eine bekannte Daten­analyse-Firma – sie über­wacht detailliert, was Nutzer in der App tun. Aus solchen Verhaltens­analysen lassen sich wert­volle Informationen für Werbe­zwecke gewinnen.

Sowohl Amplitude als auch Data Theorem sitzen in Kalifornien – genau wie Apple und Clubhouse-Anbieter Alpha Exploration. Ähnlich wie bei vielen anderen Apps und digitalen Dienst­leistungen scheinen auch die Kunden der Gratis-App Clubhouse mit ihren Daten zu zahlen. Die gesammelten Informationen fließen in die USA, wo deutlich laxere Daten­schutz­gesetze gelten als in der EU.

Wer also Clubhouse benutzt, sollte sich dessen bewusst sein, dass er mit seinen Daten bezahlt.