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Unternehmen wie Amazon und Apple, bieten virtuelle Sprachassistenten an. Im Bereich Smartphone mag das eventuell auch nützlich erscheinen. Jedoch kenne ich niemanden im Computer oder Notebook Segment, der ernsthaft mit Alexa, Siri oder Cortana spricht.

Ein wichtiger Aspekt wäre aber da der Datenschutz. Zur Verarbeitung des Gesprochenen ist eine Internetverbindung zu den Servern von Microsoft erforderlich. Es werden Akzente, Satzmelodie, Rhythmus und Sprechtempo des Benutzers gespeichert und verarbeitet. Microsoft bestätigt, „personalisierte Sprachmodelle“ anzulegen.

Raus damit mit PowerShell

Wenn man einfach alle von Microsoft vorinstallierten Apps (darunter auch Cortana) über einen Befehl deinstallieren möchte, geht man wie folgt vor:

Hierfür muss man die Windows PowerShell mit administrativen Rechten ausführen (Rechtsklick auf „PowerShell“ -> „Als Administrator ausführen“) und den folgenden Befehl eingeben:

Get-AppxPackage -allusers Microsoft.549981C3F5F10 | Remove-AppxPackage

Cortana über die Registry abschalten

In der Windows Registry genügt bereits das Ändern / Hinzufügen eines neuen Wertes, um die Verwendung von Cortana zu unterbinden. Standardmäßig ist der Schlüssel und dessen Wert nicht vorhanden. Man muss diesen also manuell hinzufügen:

Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows

Wenn der Schlüssel (Ordner) „Search“ noch nicht vorhanden ist, dann muss dieser angelegt werden. Nun innerhalb des Schlüssels „Search“ einen neuen DWORD-Wert (32-bit) mit dem Namen „AllowCortana“ anlegen und den Wert „0“ zuweisen (mit „1“ würde man Cortana später wieder einschalten).

Man kann sich den folgenden Text auch in eine .reg Datei speichern und anschließend mit einem Doppelklick ausführen. Die Werte werden dann automatisch gesetzt:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Search]
 "AllowCortana"=dword:00000000

Nachdem der Registry-Eintrag gesetzt wurde, muss der Computer einmal neu gestartet werden, damit die Änderungen übernommen werden.

Tschö Cortana über die Gruppenrichtlinie

Um Cortana nachträglich auf allen Windows 10 Clients in einer Windows Domäne zu deaktivieren, kann man den Weg über die Gruppenrichtlinien nehmen. Entweder man lässt den oben genannten Registry-Eintrag über eine Gruppenrichtlinie verteilen oder man wählt die gleiche Funktion in den Computerrichtlinien aus:

Computerrichtlinien -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Suche

Hier braucht man lediglich die Richtlinie „Cortana zulassen“ auf „Deaktiviert“ stellen und anschließend das Gruppenrichtlinienelement auf die betreffenden Computer anwenden.

Der Weg über die Registry oder die Gruppenrichtlinien hat den Vorteil, dass Cortana nicht komplett entfernt wird, sondern lediglich deaktiviert. Da Cortana ja bereits ab Installation ein Teil von Windows 10 ist, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht den ein oder anderen unerwünschten „Nebeneffekt“ geben könnte, wenn man die Software deinstallieren würde.

Bitte bedenken! Anwendung auf eigener Gefahr! Sichert vorher Windows als Sicherungskopie ab.

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Seit jeher benutze ich den Fliqlo Bildschirmschoner auf meine Macs vom Freelance Web / UI designer Yuji Adachi.

Ich liebe das minimale retro Flip-Clock Design. Es zeigt die Zeit mit Flip-Animation mit großen weißen Ziffern vor einem schwarzen Hintergrund an.

Zu seinen Eigenschaften zählen:

  • Vergrößern / verkleinern auf jede Größe
  • Zwischen 12/24 Stunden Uhr umschalten
  • Zwischen Quer- und Hochformat wechseln
  • Helligkeitsregelung des Bildschirmschoners
  • Option für Ein- / Ausblenden des Hintergrunds
  • Option auf einem oder mehreren Displays (nur auf Mac verfügbar)

Aber das ist noch nicht alles. Dieser tolle Bildschirmschoner ist auch für Windows erhältlich. Es soll ab Februar 2021 auch auf mehrere Displays für Windows zur Verfügung stehen.

Das ganz ist für Mac als auch für Windows kostenlos. Man kann aber Yuji auf seiner Seite mit einer kleinen Spende unterstützen.

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Software Engineer und Hersteller Deekshith Allamaneni hat eine Android Auto Reply App namens Watomatic entwickelt, welches ab sofort aus dem Google Play-Store heruntergeladen werden kann.

Was macht Watomatic?

Ihr habt keine Lust, jedem einzelnen Kontakt von Euch mitzuteilen, dass Ihr nicht mehr länger WhatsApp verwendet und z. B. nur noch über Signal erreichbar seid. Jetzt kommt Watomatic ins Spiel. Es sendet eine automatische Antwort an alle, die Euch über WhatsApp kontaktieren. Dieses funktioniert auch in Gruppenchats.

Die Idee und Umsetzung kamen, nachdem die jüngsten Änderungen der Datenschutzrichtlinien von WhatsApp veröffentlicht wurden.

Wie ich finde, eine nette App, welches den Messenger-Wechsel noch einfacher macht. Zudem ist das ganze Open Source und enthält keine Werbung.

WhatsApp’s recent privacy policy changes have triggered a huge migration to more privacy friendly apps like Signal and others. But most of us find it difficult to delete WhatsApp because everyone else uses it. Watomatic tries to make your migration easier by letting your friends automatically know that you are moved to another app. Just set an auto reply message something like “I am not using WhatsApp anymore. Please use Signal…” and let it do the work for you.

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Ich lege viel Wert auf Effizienz und effektives Arbeiten am Arbeitsplatz: Die Auswahl von Schreibtisch, Monitoren und Beleuchtung hat im Home Office Auswirkungen auf meine Lebensqualität. Weil ich gerne anderen über die Schulter schaue, erzähle ich heute von meinem Arbeitsplatz.

Disclaimer

Die Fußnote gleich zu Beginn: Ich habe keinen der genannten Artikel geschenkt bekommen oder erhalte von keiner der Firmen eine Gegenleistung. Ich schreibe aus Lust, nicht aus monetären Gründen. Der Bequemlichkeit halber habe ich trotzdem alle genannten Gegenstände direkt verlinkt. Die gekennzeichneten Verweise in diesem Beitrag sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Home Office

Als IT-System-Elektroniker verbringe ich viel Zeit am Schreibtisch und am Computer. In den letzten Monaten ist diese Zeit durch Videokonferenzen, Fernunterricht noch einmal spürbar angewachsen und die Gestaltung meines Arbeitsplatzes hat spürbaren Einfluss auf meine Lebensqualität.

Mein Arbeitsplatz

Dieser Blick auf meinen Schreibtisch ist tatsächlich unverstellt: Ich ertrage es nicht, wenn sich Zettel, leere Flaschen oder sonst was auf meinem Schreibtisch sammeln. Für konzentriertes Arbeiten benötige ich eine möglichst sterile, ablenkungsfreie Arbeitsfläche – der Schreibtisch ist also nicht für das Foto aufgeräumt worden.

Bei dem Schreibtisch handelt es sich um das Modell „Linnmon/Finnvard“ von IKEA. Viel Zeit verbringe ich auch auf einem ERGO LINE II PRO Bürostuhl. Wichtig ist für mich, dass ich auch nach langer Arbeit keine Rückenschmerzen bekomme. Um den Boden durch die Rollen nicht zu beschädigen, habe ich eine Bodenschutzmatte ausgelegt – nicht hübsch, aber sehr gut investiertes Geld.

Tastatur und Maus

Ich schreibe auf einer Logitech MX Keys Kabellosen Tastatur, die in meinen Augen mehrere Vorzüge vereint: Sie ist ziemlich flach, hat einen angenehmen Druckpunkt und ist leise. Darüber hinaus lässt sie sich mit drei unterschiedlichen Geräten per Bluetooth verbinden. Zuweilen sitzen meine Frau oder ich an meinem Schreibtisch und mit nur einem einzigen Stecker lässt sich die gesamte Peripherie an jeden Rechner anschließen. Per Knopfdruck wechselt die Tastatur dann auf einen anderen PC/Mac. Eher ein Gimmick: Die Tasten sind hintergrundbeleuchtet und die Helligkeit lässt sich individuell einstellen – ist für mich nicht ganz so wichtig, weil ich für eine ordentliche Beleuchtung meines Arbeitsplatzes gesorgt habe. Weiterer Pluspunkt für mich. Mit einer Akku Ladung habe ich bissher noch nicht geschafft, dass ich die Tastatur neu Aufladen musste (Kaufdatum: 02.01.2021).

Meine Maus ist eine Logitech MX Master 3. Sie zeichnet sich durch Ultraschnelles Scrollen, Intuitive Steuerung, kann Problemlos mit mehreren PC/Macs steuern, hat eine leichte Gestensteuerung, und lässt sich sogar Programm-Spezifisch anwenden. Der Akku ist auch hier der reine Wahnsinn, und habe sie wie die Tastatur seit dem Kauf nicht mehr geladen.

Monitore

Übr den Tisch schwebt ein LG 34 Zoll Widescreen Monitor mit einer Auflösung von 3440 x 1440. Es ist kein Geheimnis, dass ein zweiter Monitor den Workflow ganz gewaltig steigert – ein Widescreen Monitor ermöglicht das Recherchieren links und Schreiben rechts. Für Office-Anwendungen ist der Monitor perfekt.

Der zweite Monitor ist mein alter iMac 2011 und wird für Twitter, Spotify und Videokonferenz-Präsentationen genutzt Wenn der irgendwann den Geist aufgibt, wird er durch einen neuen iMac ersetzt.

Der Widescreen-LG schwebt mit dieser Tischhalterung über dem Schreibtisch, was mir wiederum mehr Raum schafft, um zu arbeiten.

Ton und Beleuchtung

Für den Ton habe ich mir die günstigen Logitech Z200 2.0 Lautsprecher zu gelegt. Für meine Ansprüche völligstens ausreichend.

Für die passende Kommunikation in den Videkonferenzen habe ich mir zu meinen LUDOS Clamor Kopfhörer nur eine Verlängerung gegönnt. Es mag sicherlich besseres geben. Für mich reicht es.

Für die passende Beleuchtung bei Videokonferenzen und sonstigen Arbeiten am meinem Schreibtisch sorgt eine LED-Schreibtischlampe dafür, dass den ganzen Raum erhellen kann. Es gibt eine mehrstufige Helligkeitsregelung (von ganz wenig bis gleißend hell, von warm bis kalt).

Alles zusammen ergibt das einen Arbeitsplatz, der optimal auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Die Corona-App nicht benutzen, wegen dem Datenschutz. Da kommt die neue Clubhouse-App gerade genau richtig. Das Erfolgs­rezept von Clubhouse heißt vermutlich Fomo (eng­lisch „fear of missing out“, Diese Angst, etwas zu verpassen, kurz: Fomo) + Corona: Wenn sich eine neue Community bildet, in der man Promis, Machern und Entscheidern (virtuell) begegnen kann, will so mancher diese Chance nicht verpassen. Das ganze wird noch verstärkt durch Gefühle von Langeweile und Isolation, wie sie der Corona-Lock­down hervorbringt. Auf Clubhouse kann man plötzlich wieder mit Hunderten von Menschen in einem Raum sein und neue Leute kennen­lernen. Hinzu kommt die clevere Strategie der künst­lichen Verknappung: Eine Gemeinschaft, in die nicht jeder rein kommt, übt natürlich einen großen Reiz aus – so groß, dass anfangs viele Menschen sogar bereit waren, für eine Einladung zu zahlen.

Während viele Nutzer von der neuen Chat-App begeistert sind, zeigen sich Daten- und Verbraucherschützer entgeistert. Der Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) hat die hinter Clubhouse stehende Firma Alpha Exploration Co bereits abgemahnt. Auch der Daten­schutz-Check der Stiftung Warentest zeigt, dass Clubhouse nicht nur daten­hung­rig ist, sondern zusätzlich in mehreren Punkten gegen europäisches Recht – insbesondere die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – verstößt:

  • Die Datenschutzerklärung liegt bislang nur auf Eng­lisch vor – viele deutsch­sprachige Nutzer können sich daher nicht ausreichend über die Daten­schutz­praktiken des Anbieters informieren.
  • Es wird kein Verantwort­licher benannt, der für die Daten­ver­arbeitung zuständig ist.
  • Die Informationen zu Daten­ver­arbeitungs­zwecken, den recht­lichen Grund­lagen dafür und zur Speicherdauer sind lückenhaft.
  • Verbraucher werden nicht ausreichend über Ihre Rechte aufgeklärt.
  • Die Rechte, die sich der Anbieter für die Verwendung der Nutzer­daten einräumt, sind zu weit­gehend.
  • Der Anbieter hält sich nicht an die Pflicht, ein Impressum auf der Website zu veröffent­lichen.

Zudem erfasst Clubhouse viele Daten – unter anderem:

  • was für ein Handy man benutzt,
  • bei welchem Mobil­funkanbieter man ist,
  • welche Chaträume beucht wurden,
  • wie lange man dort war,
  • wann und wie lange man die App insgesamt verwendet hat.

Da Clubhouse bislang nur auf iOS verfügbar ist, über­rascht es nicht, dass neben dem App-Anbieter auch Apple Nutzer­daten erhält.

Einige Informationen – etwa Angaben zu dem vom Nutzer verwendeten Smartphone sowie der Name des Mobil­funkanbieters – landen allerdings bei zwei anderen Unternehmen. Eines davon heißt Data Theorem, es hat sich auf IT-Sicherheit spezialisiert. Das zweite Unternehmen ist Amplitude, eine bekannte Daten­analyse-Firma – sie über­wacht detailliert, was Nutzer in der App tun. Aus solchen Verhaltens­analysen lassen sich wert­volle Informationen für Werbe­zwecke gewinnen.

Sowohl Amplitude als auch Data Theorem sitzen in Kalifornien – genau wie Apple und Clubhouse-Anbieter Alpha Exploration. Ähnlich wie bei vielen anderen Apps und digitalen Dienst­leistungen scheinen auch die Kunden der Gratis-App Clubhouse mit ihren Daten zu zahlen. Die gesammelten Informationen fließen in die USA, wo deutlich laxere Daten­schutz­gesetze gelten als in der EU.

Wer also Clubhouse benutzt, sollte sich dessen bewusst sein, dass er mit seinen Daten bezahlt.

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Die Hintergründe von Microsoft Teams, die seit April 2020 an alle Teams Anwender verteilt wurden halten sich in Grenzen.

Sie sind irgendwann ja langweilig aber qualitative Hintergründe zu erstellen ist gar nicht so einfach. Aber auch die Werbebranche hat dieses Feld für sich entdeckt und meines wissens war IKEA sehr früh dran, eigene Hintergründe öffentlich anzubieten. Es bietet sich ja an, die aktuelle Möbelkollektion so überall „sichtbar“ zu machen und den Teilnehmer quasi in einem virtuellen Ausstellungsraum abzubilden.

Hier sind verschieden Links womit man seinen Teams-Hintergrund verschönern kann.

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Letztes Jahr habe ich schon über ein tolles Tool gesprochen, um interne und externe Laufwerke zu analysieren und doppelte beziehungsweise mehrfach vorhandene Dateien auf dem Mac zu finden.

Diesmal stelle ich ein weiteres kostenloses Tool vor, was zum Auffinden doppelter Dateien in einem System bestens geeignet, und dazu noch plattformübergreifend (Linux, OS X, Windows) ist.

Dank ausgeklügelten Algorithmen findet dupeGuru nicht nur gleiche Dateinamen, sondern auch ähnliche. Erhält man nicht direkt das passende Ergebnis, hat man außerdem die Möglichkeit, die Such-Engine entsprechend anzupassen. Für die Suche stehen einem drei verschiedene Modi zur Verfügung, die jeweils für spezielle Dateitypen geeignet sind. Beispielsweise lassen sich Audiodateien anhand von Tags oder Bilder basierend auf dem Exif-Zeitstempel abgleichen.

Man kann so sicherstellen, dass auch Doppler mit unterschiedlichen Namen und Dateigrößen erkannt werden. Darüber hinaus zeigt die Software Zusatzinformationen zu Musikdateien und Bilddateien an und dupeGuru bietet eine Schutzfunktion, die das versehentliche Löschen von Dateien verhindert. Die Ergebnisse kann man zudem mit verschieden Filtern nach eigenen Vorstellungen sortieren.

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Unter https://haveibeenpwned.com/ bietet der australische Sicherheitsforscher Troy Hunt (Mitarbeiter von Microsoft) Nutzern eine Möglichkeit zu prüfen, ob ihre E-Mail-Adresse Teil bekannter großer Daten-Leaks ist, und somit euere E-Mail – Adressen verkauft worden sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hält den Betreiber des Dienstes für vertrauenswürdig. Zu den Leaks, die Hunt berücksichtigt, kam es oft durch Datenlecks bei Unternehmen, nicht durch ein Fehlverhalten der Nutzer. Um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen, tippt man seine E-Mail Adresse ins Eingabefeld um zu sehen ob seine E-Mail Adresse verkauft worden ist.

Im Idealfall folgt darauf dieser Bildschirm: „Good news – no pwnage found!“ – deine E-Mail – Adresse ist in keinem der erfassten Leaks aufgetaucht.

Im schlechteren Fall stoßt Du auf diese Seite „Oh no – pwned!“. In diesem Beispiel ist deine E-Mail-Adresse im Kontext von vier von Troy Hunt erfassten Datenlecks aufgetaucht. Damit Du erfahren kannst, um welche es sich handelt, scrolle einfach nach unten, über die drei Sicherheitstipps hinweg zum Punkt „Breaches you were pwned in“. Ändert euer Passwort auf deren Seiten.

Wichtig: Wenn Dir auf „Have I been pwned“ angezeigt wird, dass Du betroffen bist, heißt das noch nicht, dass wirklich jemand unbefugt in einem Deiner Accounts war oder dass die Daten des Accounts im Netz kursieren. Es bedeutet erst mal nur, dass eine entsprechende Gefahr besteht oder bestanden hat. Du kannst dich übrigens auch kostenlos auf der Website registrieren und wirst dann automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Deine E-Mail-Adresse irgendwann in einem Datenleck auftaucht.

P.s. Durch Nachforschung, bin ich auf die deutsche Seite „experte.de“ gestoßen. Diese bieten ebenso die Überprüfung der E-Mail Adresse an. Da aber auch sie die Dienste von „haveibeenpwned.com“ benutzen, rate ich von deren benutzung ab. Macht euere Überprüfung direkt auf der Hauptseite.

P.p.s Man kann auf der Seite „haveibeenpwned.com“ auch sein Passwort überprüfen lassen. Seit euch bewusst, dass Ihr dieses online macht.

Generell, stelle ich euch den Dienst nur vor. Benutzung nur auf eigenes Risiko.

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Der Boom ist nicht ganz nachvollziehbar. Oder doch? Nur weil Nutzer von Whatsapp bis Anfang Februar neue Geschäftsbedingungen akzeptieren müssen, verzeichnen andere Messengerdienste wie Signal, Telegram oder Threema plötzlich Millionen neuer Downloads. Dabei ändert sich vor allem in der EU wenig am Umgang Facebooks mit den Nutzerdaten. Dennoch ist die neue Diversität bei Messengerdiensten zu begrüßen, selbst wenn sie aus den falschen Gründen erfolgt.

Es war von Anfang an klar, dass Facebook sein Versprechen nicht halten würde, nach der Übernahme von Whatsapp die Daten nicht mit seinen anderen Diensten zu verschmelzen. Warum sollte Mark Zuckerberg fast 22 Milliarden US-Dollar für den Kauf eines Unternehmens ausgeben, wenn er dessen Nutzerdaten nicht kommerzialisieren kann?

Daher tauscht Whatsapp schon seit August 2016 die Daten mit anderen Facebook-Diensten aus. Selbst das Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 hat daran nichts geändert. Zwar sprach Facebook immer wieder davon, dass Nutzer der Datenweitergabe widersprechen könnten. Doch das hat offenbar trotz DSGVO keinerlei Effekt. Ein klares Verbot der Datenweitergabe durch die irische Datenschutzbehörde steht leider noch aus.

Rätselhafter Fluchtreflex

Es ist daher nicht ganz nachvollziehbar, warum die neue Zustimmung plötzlich bei den Nutzern einen solchen Fluchtreflex auslöst. Wer bisher in der EU die Datenschutzbestimmungen von Whatsapp akzeptiert hat, kann es im Grunde auch weiterhin tun. Beziehungsweise sollte es eben nicht tun, wenn er nicht zulassen will, dass ein einzelnes Unternehmen wie Facebook einen zu großen Überblick über die eigene Kommunikation oder andere Internetaktivitäten bekommt.

Wobei es zwar umständlich, aber dennoch möglich ist, Whatsapp zu nutzen, ohne der App den Zugriff auf die eigenen Kontakte zu erlauben. Hilfreich ist auch, kein eigenes Facebook- oder Instagram-Konto zu haben oder diese zumindest nicht mit seiner Telefonnummer zu verknüpfen. Aber leider ist völlig undurchsichtig, auf welch vielfältige Weise Facebook an die Daten von Nutzern kommt und diese miteinander verknüpft. Daher ist ein zunehmender Wechsel zu anderen Diensten wie Signal oder Threema auf jeden Fall besser, als eine Monopolstellung von Whatsapp zu zementieren.

Ausgerecht Facebook beklagt Falschinformation

Ein Treppenwitz der Geschichte ist zudem, wenn Facebook nun „die Ausbreitung falscher Informationen“ beklagt und deswegen die Einführung der neuen Datenschutzregeln um gut drei Monate verschiebt. Das Unternehmen hat leider oft genug bewiesen, dass seine Beteuerungen zum Datenschutz nicht die Tastatur wert sind, auf der sie getippt wurden.

Solange Facebook nicht zerschlagen ist, reagiert das Unternehmen offenbar nur auf eine spürbare Abwanderung von Nutzern zur Konkurrenz. Ein selbst geschaffenes Dilemma, denn mit der stärkeren Integration der Dienste will Zuckerberg offenbar eine drohende Zerschlagung verhindern. Diese Integration scheint aber vielen Nutzern nun langsam bedenklich zu werden.

Wenn die Behörden trotz erdrückender Argumente nicht in der Lage sind, Facebook zu zerschlagen, sollten es die Nutzer mit ihren Füßen tun.

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Gerade noch verwendet, möchte ich Euch den Tipp weitergeben.

Jeder, der schon einmal mit .htaccess Dateien für seinen Webserver oder andere Systemnahe Dateien unter Mac OS zu tun hatte wird das Problem kennen. Mac OS behandelt diese Dateien gemäss ihrer Endung wie Systemdateien und macht sie für den Benutzer im Finder unsichtbar.

Wo sich in Windows einfach ein Haken setzen lässt und man diesem Problem in den Ordnereinstellungen Herr wird, hat Mac OS (ausnahmsweise mal) nichts entgegenzusetzen. Vergeblich sucht man unter Einstellungen oder Darstellung nach einer entsprechenden Option. Zu finden ist da nichts. Apple hat Mac OS diese Einstellungsmöglichkeit einfach nicht spendiert.

Aber es gibt einen recht pfiffigen Workaround, versteckte Dateien sichtbar zu machen. Hierzu öffnet man das Terminal Fenster (zu finden im Finder unter Programme/Dienstprogramme/Terminal), markiert die komplette diese erste fett gedruckte Zeile

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles -boolean true;killall Finder

und kopiert den Inhalt ins Terminal.

Einmal RETURN und schon sind alle unsichtbaren Dateien sichtbar.

Rückgäng wird das ganze dann mit dem Befehl in dieser zweiten fett markierten Zeile gemacht.

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles -boolean false;killall Finder 

RETURN und schon sind alle unsichtbaren Dateien wieder unsichtbar.