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Vergangene Woche informierte Whatsapp seine Nutzer, dass sie ab dem 8. Februar einige persönliche Daten mit dem Mutterkonzern Facebook teilen müssen. Dies führte zu einem enormen Anstieg der Downloads bei den verschlüsselten Messaging-Apps Signal. Signal verzeichnete in der vergangenen Woche 7,5 Millionen Downloads, eine Steigerung von 4200 Prozent gegenüber der Vorwoche.

Signal erhielt nach der Ankündigung von WhatsApp außerdem viel Werbung, da Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Elon Musk

und Edward Snowden

die App befürworteten.

Zeit sich Signal mal genauer an zu sehen

Der Messenger Signal wurde von Moxie Marlinspike und Stuart Andersen entwickelt. Die beiden Amerikaner arbeiten bereits seit 2008 an Apps für die verschlüsselte Kommunikation.

Anfang 2018 investierte der WhatsApp-Mitgründer Brian Acton, der inzwischen bei WhatsApp ausgestiegen ist, 50 Millionen Dollar in eine neu gegründete Signal-Stiftung. Durch die neue Stiftungsstruktur solle dem Messenger der Druck genommen werden, profitabel zu sein.

Das Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsprotokoll von Signal gilt als Goldstandard in der Kryptoszene und wurde auch von WhatsApp und dem Facebook-Messenger übernommen.

Die „perfekte Geheimhaltung“?

Die Verschlüsselungssysteme der meisten Apps erstellen ein permanentes Schlüsselpaar für die Ver- und Entschlüsselung von Nachrichten. Der öffentliche Schlüssel wird zur Identifizierung des Benutzers verwendet und an den Nachrichtenserver gesendet. Der private Schlüssel verbleibt im Telefon des Benutzers. Wenn der private Schlüssel aufgrund von Hack oder Diebstahl kompromittiert wird, sind die Nachrichten für die Entschlüsselung anfällig.

Das Verschlüsselungsprotokoll von Signal kombiniert den Double Ratchet-Algorithmus mit dem Diffie Hellman-Handshake mit dreifacher elliptischer Kurve.

Der Absender und der Empfänger verwenden den Double Ratchet-Algorithmus, um verschlüsselte Nachrichten basierend auf einem gemeinsamen geheimen Schlüssel auszutauschen. Für jede Nachricht wird ein neuer Schlüssel generiert, und die früheren Schlüssel können aus den nachfolgenden nicht herausgefunden werden. Diese Methode wird auch als perfekte Vorwärtsgeheimnis bezeichnet. Im Zentrum dieses Algorithmus steht das Konzept der KDF-Kette (Key Derivation Function). KDF ist eine kryptografische Hash-Funktion, die einen geheimen Zufallsschlüssel und Eingabedaten verwendet, um die Ausgabe zu generieren. Der geheime Schlüssel wird aus einem geheimen Wert wie einem Passwort oder einer Passphrase unter Verwendung einer Pseudozufallsfunktion abgeleitet.

Darüber hinaus verwenden die beiden Parteien neben dem Doppelratschenalgorithmus auch das erweiterte Schlüsselvereinbarungsprotokoll Triple Diffie-Hellman (X3DH). X3DH bietet Vorwärtsgeheimnis und kryptografische Verleugnung. Dieses Protokoll wird zum Einrichten eines gemeinsamen Schlüssels zwischen Absender und Empfänger verwendet, die sich gegenseitig mit öffentlichen Schlüsseln authentifizieren.

Das perfekte Vorwärtsgeheimnis allein ist jedoch keine vollständige Strategie. Im Falle eines Diebstahls sind die Nachrichten weiterhin für jeden sichtbar, der das Gerät besitzt. Zu diesem Zweck hat die Signal App eine zeitgebundene Funktion zum Verschwinden von Nachrichten hinzugefügt.

Los gehts

Beim ersten Start der Signal-App muss man sich mit einer Handynummer anmelden, man kann den Dienst nicht ohne nutzen. Signal verlangt bei der Installation Zugriff auf das Adressbuch, um andere Nutzer*innen zu finden.

Verweigert man den Zugriff, muss man die Telefonnummer des Empfängers per Hand eintippen und kann sie nicht in der Kontaktliste speichern. Nach Angaben von Signal werden Kontaktdaten grundsätzlich anonymisiert (gehasht) auf Signals Servern abgeglichen und anschließend wieder gelöscht.

Desktop- und Tablet-Versionen von Signal müssen mit einem Account mit Telefonnummer verknüpft sein.

Mit der App lassen sich Texte und Dateien an eine Person oder an Gruppen schicken. Auch verschlüsselte Audio- und Video-Anrufe sind möglich – seit Ende 2020 auch für Gruppen.

Die Nachrichten werden über die Server von der Betreiber-Organisation Open Whisper Systems geleitet, die sich in den USA befinden. Da sie verschlüsselt sind, können die Inhalte jedoch vom Betreiber nicht gelesen werden und sind auch vor Behörden sicher.

Nutzerzahlen des Messengers veröffentlicht Open Whisper Systems nicht.

2020 führte Signal eine PIN ein, die bei Neuinstallation der App das Importieren der eigenen Profileinstellungen ermöglicht. Wer keinen Zugriff mehr auf die Nummer hat, mit der er oder sie das Signal-Profil erstellt hat, kann sich so trotzdem authentifizieren. Chat-Inhalte sind mit der PIN nicht abrufbar, da die Nachrichten nur lokal gespeichert werden.

Wer seine Signal-Inhalte von einem Gerät auf ein anderes überspielen will, kann das von iPhone zu iPhone unkompliziert mit Hilfe eines QR-Codes tun. Auf Android muss dazu zunächst ein lokales Backup erstellt werden.

Beim Android-Backup werden alle App-Daten in einem verschlüsselten Dateiordner auf dem eigenen Gerät abgelegt. Diesen Ordner muss man auf das neue Gerät überspielen – zum Beispiel per USB-Kabel über den PC oder über einen Cloud-Speicher. Da die Datei selbst gut verschlüsselt ist, können Cloud-Speicher wie Google-Drive dabei keinen Zugang zu Ihren Daten erhalten.

Bei Neuinstallation findet die App dieses Backup dann auf dem neuen Gerät.

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Die neuen Datenschutzbedingungen des Dienstes geben dem Nutzer zwei Optionen: Teile mit uns deine Daten oder wir sperren dich komplett aus.

Es ist wohl das Top-Thema in der vergangenen Woche gewesen: WhatsApp erlässt neue Datenschutzbestimmungen und ermöglicht es Facebook so, Daten des Dienstes mit anderen Facebook-Unternehmen und Werbepartnern zu teilen. Auch wenn WhatsApp Deutschland bekannt gab, dass dies wohl für Nutzer:innen hierzulande nicht in naher Zukunft passiere, sind die entsprechenden Passagen auch in der deutschen Datenschutzerklärung zu finden. Wer dem glaubt, der gibt seinem Glauben meiner Meinung nach der falschen Partei.

Als ich das erste Mal von den Änderungen hörte, dachte ich mir, dass es solche tief greifende Änderung sicherlich nicht in die EU schaffen. Wir erinnern uns an Facebook, das bei der Übernahme von WhatsApp versprach, keinerlei Daten des Messengerdienstes mit anderen Daten zusammenzuführen. Doch das Unternehmen ist inzwischen so dreist geworden, dass es sich nicht mal an seine eigenen Worte hält. Datenschutzaktivisten sind deswegen bereits längere Zeit auf den Barrikaden.

Als dann am Donnerstag das erste Mal das Pop-up bei mir in der App erschien, war ich doch ziemlich überrascht. Ich stimmte den Bedingungen nicht zu und beschloss eines: Ich lasse mich nicht von einem Unternehmen wie Facebook nach dem Motto „Wenn du uns nicht deine Daten gibst, dann löschen wir deinen Account“ erpressen. Als ich dann meinen Freunden schrieb, dass ich ab dem 16. Februar auf andere Dienste umsteigen werde, war die Überraschung teilweise groß. Einige wussten gar nicht, was das „Ich stimme zu“ tatsächlich für Auswirkungen auf ihre Daten haben wird.

Und damit haben wir ein großes Problem vor uns: Viele wissen gar nicht, auf was sie sich eigentlich einlassen, wenn sie die neuen Bedingungen akzeptieren. Wir leben in einer Zeit, in der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen einfach abgenickt und nicht gelesen werden. Die Gesetzgebung wird uns ja schon schützen! Weiterhin zeigt die aktuelle Thematik, wie abhängig viele Menschen von Facebook geworden sind, ein Grund, weshalb das Unternehmen selbst in den USA momentan rechtlichen Widerstand erfährt. Nie wieder WhatsApp? Kann ich mir nicht vorstellen! Ein anderer Messenger? Den hat doch keiner!

Und da ist der Wurm drin! Zunächst einmal werden andere Dienste wie Telegram, iMessage oder Signal (letzterer kam zuletzt gar nicht bei Neuregistrierungen hinterher), gar nicht mal so selten genutzt. Viele meiner Freunde konnte ich einfach per iMessage anschreiben oder sie zu einem Wechsel auf Telegram Threema oder Signal überzeugen. Weiterhin sollte jemand den Anfang machen und einen Wechsel im Freundeskreis vorschlagen, um der Datenkrake Facebook zu entkommen.

Ich persönlich werde also den neuen Regelungen von WhatsApp nicht zustimmen und nutze lieber meiner Privatsphäre wegen mehrere Dienste (aktuell sind das Signal, Threema und Telegram ), als einfach zu kapitulieren und Facebook zu zeigen, dass es alles machen kann, was es möchte. Ich möchte euch gar nicht zwingen, ebenfalls WhatsApp zu verlassen, aber denkt doch einfach mal darüber nach, ob ihr ohne Facebook-Dienste leben könntet. Wenn nein, dann ist es vielleicht 2021 Zeit, die Kontrolle über das eigene virtuelle Leben wieder zu gewinnen.

UPDATE

Telegram habe ich mir genauer angeschaut. Allerdings sind die Datenschutzrichtlinien und Sicherheiten nicht weniger schlimm als bei WhatsApp. Aus meiner Sicht kann ich Telegram nicht empfehlen.

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Telegram hat ein recht neue Funktion das “Leute in der Nähe” heißt. Es ist standardmäßig abgeschaltet und damit erst einmal kein akutes Datenschutz-Problem. Wer überlegt die Funktion zu benutzen, sollte sich das aber vorher definitiv zweimal überlegen.

An meinem Wohnort, reicht die Funktion etwa 3,5 km weit. Offenbar ist die Funktion dazu gedacht, dass man sich mit Leuten in der Nachbarschaft oder im gleichen Ort leichter verbinden kann. Es werden gleichzeitig auch Gruppen in der Nähe angezeigt. An sich eine gute Möglichkeit,sich mit Leuten in der Nähe zusammenzuschließen. 

Allerdings hat das Feature das Problem, dass es viel zu genau ist. Bei meinem Test konnte das Feature mich auf 2m genau anzeigen. Ergo, wäre es überhaupt kein Problem für jemanden, mich durch einfaches Ablaufen bestimmter Distanzen bis auf das Haus genau zu orten.

Gibt man jedenfalls einen gesamten Realnamen auf Telegram an, ist es absolut kein Problem, auch noch die genaue Wohnung anhand der Türklingel zu erkennen.

Auch die Aufklärung, die Telegram vor Aktivierung der Funktion leistet, ist mangelhaft. Im Wortlaut:

“Mein Profil anzeigen?

Nutzer in der Nähe können dein Profil sehen und dir Nachrichten senden. Das kann dir helfen, neue Freunde zu finden, könnte aber auch etwas zu viel Aufmerksamkeit erregen. Du kannst die Freigabe deines Profils jederzeit beenden.

Deine Nummer bleibt verborgen.”

Meine Empfehlung: Telegram sollte die Funktion bearbeiten und stattdessen, wenn überhaupt, grobe Distanzen verwenden. Besser noch, sie würden die Funktion ganz entfernen. Für alle anderen heißt es solange die Funktion nicht zu aktivieren.

UPDATE

Telegram habe ich mir angeschaut. Allerdings sind die Datenschutzrichtlinien und Sicherheiten genauso, wenn sogar noch schlimmer als WhatsApp. Daher kann ich aus meiner Sicht Telegram nicht empfehlen.

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In einem Pop-up verlangt der Messenger die Zustimmung zu seinen neuen Geschäftsbedingungen. Demnach soll sich vor allem die Datenverarbeitung durch Whatsapp ändern. Wer nicht zustimme, könne Whatsapp nach dem 8. Februar nicht mehr nutzen, heißt es in einem Pop-up, das Whatsapp den App-Nutzern anzeigt.

Im Unterschied zu der US-Version des Pop-ups wird im deutschsprachigen Raum nicht auf die Änderungen rund um die Integration von Facebook-Produkten hingewiesen, obwohl der entsprechende Unterpunkt in der Datenschutzerklärung im Deutschen wie im Englischen identisch ist.

In der Datenschutzerklärung aus dem Jahr 2018 betonte Whatsapp noch, dass Facebook die Whatsapp-Nachrichten nur dazu nutze, „uns beim Betreiben und bei der Bereitstellung unserer Dienste zu unterstützen.“ Dieser Punkt – der ohnehin nicht für Bestandsdaten und möglicherweise auch nicht für Metadaten galt – wurde nach und nach durch zwei neue Punkte, die eine weitgehende Verarbeitung der bei Whatsapp anfallenden Daten durch Facebook-Unternehmen erlaubt, ersetzt.

Demnach will Whatsapp „Integrationen [bereitstellen], die dich in die Lage versetzen, deine Whatsapp-Erfahrungen mit anderen Produkten von Facebook-Unternehmen zu verbinden.“ Als Beispiel wird Facebooks Bezahldienst genannt. Zudem soll es möglich sein, „auf anderen Produkten von Facebook-Unternehmen (z. B. Portal) mit deinen Freunden zu chatten, indem du deinen Whatsapp-Account mit diesen verbindest.“ Damit setzt Whatsapp einen bereits letztes Jahr angekündigten Plan um, den Messenger durch die Integration von weiteren Diensten um eine Handelskomponente zu erweitern. Diese Whatsapp-Funktionen sollen teilweise unter dem Dach von Facebook gehostet werden.

Bereits seit Juli 2020 heißt es in der Datenschutzerklärung, dass die Daten beispielsweise für Freundesvorschläge, Personalisierungsfunktionen sowie das Anzeigen von relevanter Werbung genutzt werden. Dabei bedeutet letzteres nichts anderes als umfassend Daten zu sammeln und auszuwerten um gezielter Werben zu können- wohlgemerkt auch außerhalb von Whatsapp bei anderen Facebook-Unternehmen.

Hier ergänzt Whatsapp in der aktuellen Erklärung eine Datennutzung für „Personalisierungsfunktionen und Inhalte, [sowie das] Unterstützen beim Abschluss von Käufen und Transaktionen“. Die aus Datenschutzsicht schlimmsten Veränderungen wurden also schon vor der aktuellen Änderung eingeführt.

Laut Facebook, geht es bei dem neuerlichen Update der Geschäftsbedingungen „nur um geschäftliche Nachrichten [geht] – es wird keine Änderung beim Datenaustausch mit Facebook für nicht geschäftliche Chats und Kontoinformationen geben, und Berichte darüber, dass wir den Austausch mit Facebook ‚verpflichtend‘ machen, sind nicht korrekt.

Nutzer, die den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärung nicht bis zum 8. Februar zustimmen, können Whatsapp nicht weiter verwenden.

Wem das ganze zuviel wird, und mehr auf seine Privatsphäre achten möchte, der kann sich eines der anderen Messenger wie Chatsecure , Signal , Telegram oder Briar näher anschauen.

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Microsoft hat neuer Versionen seiner Microsoft 365 für Mac-Apps freigegeben. Diese Apps laufen nativ auf Macs mit M1-Arm-Prozessoren. Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote sollen als Apps schneller und besser auf den neuen Macs funktionieren, stehen aber weiterhin für Macs mit Intel-Prozessoren zur Verfügung.

Die Ankündigung der Microsoft 365 für Mac-Apps, die nativ auf Macs mit M1 laufen, erfolgt durch Microsoft in diesem Blog-Beitrag. Das bedeutet, dass die wichtigsten Office-Apps: Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote jetzt schneller auf den Macs mit M1-ARM-Prozessor ausgeführt werden können. Die Nutzer können die Leistungsverbesserungen auf den neuen Macs (z.B. auf dem neuesten MacBook Air, 13-Zoll-MacBook Pro und Mac mini) voll ausschöpfen. Nachfolgend ist Outlook auf dem neuen 13-Zoll MacBook Pro zu sehen.

Quelle: Microsoft

In den letzten Monaten haben die Entwickler die Flaggschiff-Apps aus Microsoft 365 für den Mac neu gestaltet. Der Fokus lag auf Einfachheit, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Das neue Outlook für Mac passt zum neuen Look von macOS Big Sur. Auch Word, Excel, PowerPoint und OneNote für Mac beinhalten das Fluent UI-Design. Das neue Office soll nächsten Monat verfügbar sein.

Microsoft 365 für Mac-Apps, die nativ auf Macs mit M1 laufen

Die neuen Office-Apps sind Universal, sodass sie auch auf Macs mit Intel-Prozessoren laufen. Wenn Nutzer die automatischen Updates aktiviert haben, werden die Updates auf die neuen Apps sofort verteilt. Andernfalls können Nutzer zum Mac App Store gehen und auf die Registerkarte „Updates“ klicken und die Apps aktualisieren. Alternativ lässt sich unter Microsoft AutoUpdate zum Hilfemenü der Office-App gehen und „Nach Updates suchen“ wählen. Weitere Details sind dem Microsoft-Blog-Beitrag zu entnehmen.

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Windows ist das Betriebssystem, das ich am häufigsten verwende. Es ist keine Wahl, es ist die meiner täglichen Arbeit für meine Ausbildung. Außerdem, wenn es ein Wort gibt, das zu Windows passt, ist es professionell. Windows ist zu einem wirklich stabilen System geworden. Die Blue Screens des Todes sind längst vorbei. Es ist schnell und effizient. Es ist Pro, und wie jedes Geschäftswerkzeug fehlt diesem etwas. Windows fehlt es ernsthaft an Seele.

Deshalb ziehe ich MacOS zu Hause zu Verwendung vor. Es ist hübsch, angenehm zu bedienen, leistungsstark und mit dem kleinen Extra, das die Benutzererfahrung reibungsloser macht.

Da ich nun die meiste Zeit unter Windows verbringe, gibt es immer noch ein paar Dinge, die ich vermisse, wenn ich auf dem Mac arbeite (obwohl das Gegenteil häufiger der Fall ist). Wenn ich eine auswählen musste, dann ist es die Fähigkeit, die Größe eines Windows-Fensters zu verwalten, indem man es einfach an den oberen Rand des Bildschirms zieht. Bei Apple wurden in den letzten Versionen zwar einige Verbesserungen vorgenommen (z.B. die geteilte Ansicht), aber die Verwaltung von Fensterposition und -größe ist deutlich eingerückt und eine Quelle permanenter Belästigung.

Und dann entdeckte ich Magnet, ein kleines Hilfsprogramm, das dieses Problem löst. Und noch viel mehr. Mit Magnet können Sie nicht nur ein Fenster an den oberen Bildschirmrand ziehen, so dass es den gesamten Bildschirm einnimmt, sondern Sie können auch bestimmte Bereiche des Bildschirmrandes nutzen, um Ihren Fenstern bestimmte Positionen und Größen zu geben. Ziehen Sie das Fenster an den linken oberen Rand, und das Fenster wird an der linken oberen Ecke angedockt und nimmt ein Viertel des Bildschirms ein. Ziehen Sie ihn an den rechten Rand, und er nimmt die rechte Hälfte des Bildschirms ein.

Wenn Sie Tastaturkürzel bevorzugen, ist dies ebenfalls möglich und Sie können diese selbst anpassen. Schließlich ist Magnet auch in der Menüleiste verfügbar und bietet mit einem Klick die verschiedenen Layouts für das aktive Fenster.

Magnet ist im Mac App Store zu einem Preis von 3,99 € erhältlich. Man zahlt ehrlich gesagt zwei Kaffees, um diese MacOS-Mängel zu beseitigen.

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Der in Australien beheimatete UX-Designer Owen Schebella hat mit Tinyfeed eine bemerkenswert radikale, minimalistische Alternative zu Facebook entwickelt. Im Gegensatz zum Social-Media-Platzhirsch kommt das neue Netzwerk komplett ohne bezahlte Inhalte, ominöse Gruppen und vor allem – ganz wichtig – ohne einen nervtötenden Algorithmus daher.

Tinyfeed setzt statt dessen auf eine chronologische Timeline, die lediglich die letzten Beiträge der abonnierten Freunde zeigt. Gezeigt wird tatsächlich immer nur der letzte Beitrag derselben, kommt ein neuer hinzu, wird der alte Beitrag gelöscht. Also jeweils nur ein Status pro Person. Kein Scrollen, keine Likes und keine Medien bis auf das Profilbild. Keine Vorlieben. Keine DMs und kein Messanger, keine Werbung und keinerlei Datenerfassung.

Ich bin begeistert. Und wünsche diesem so wunderschön entschleunigendem Netzwerk eine weite Verbreitung.

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Ein kurzer Zwischenbericht.

Ich berichtetet bereits schon, dass ich seit dem 19.11.2020 High Sierra auf einem Mac neu aufgespielt hatte und seit dem keine Apps aus dem App Store öffnen kann. (Aus dem Internet heruntergeladene Programme funktionieren.)

Ich habe mich mit dem Apple Support in Verbindung gesetzt. Nach 45 Min. tel. konnte man mir auch dort nicht weiterhelfen und empfahl mir dies schriftlich als Feedback an Apple zu senden. Freundlich wurde ich darauf per Mail hingewiesen, dass das Feedback-Team vom 21. – 29.11 in der Thanksgiving-Pause ist und erst wieder ab dem 30.11. Fragen beantwortet.

Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich Sie hier Veröffentlichen.

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Bis zur Veröffentlichung des neuen macOS 11 Big Sur Betriebssystems am 12. November, liefen alle gekauften Apps von mir ohne Probleme.

Seit dem Tag der Veröffentlichung kann ich zwar die Apps weiterhin aus dem App Store laden, jedoch nicht mehr öffnen.

Affinity Photo 1.8.6 lässt sich nicht mehr öffnen

Im Bericht selber steht folgendes:

Crashed Thread:        0

Exception Type:        EXC_CRASH (Code Signature Invalid)
Exception Codes:       0x0000000000000000, 0x0000000000000000
Exception Note:        EXC_CORPSE_NOTIFY

Ich begann mit zahlreiche Szenarien das Programm wieder zum laufen zu bekommen. (Deinstallieren, Neuinstallieren, Vom Appstore abmelden, wieder anmelden, Mac neu starten, Mac neu installieren) Nichts half.

Nach einem Email Verkehr mit Affinity wurde mir der Kontakt zum Apple-Support empfohlen, da aus deren Sicht das Problem dort liege.

Nachdem ich mich an Apple gewandt hatte (Bericht folgt), begann ich selbst im Internet zu recherchieren.

Bei der Sucheingabe des Fehlercodes bekam ich unterschiedliche Lösungsvorschläge genannt, die aber alle nicht das Problem lösten.

Fündig wurde ich bei diesem Beitrag im Forum von Affinity selbst.

Sollte das Problem tatsächlich wegen macOS 11 Big Sur verursacht worden sein? Anscheinend ja. Nicht das es durch Big Sur zu zahlreichen Problemen kommt, wie unter anderem mit gekauften Apps. Nein auch macht Apple kein Geheimnis mehr daraus als Datenkrake zu fungieren und das still und heimlich seit 2018 mit der Einführung von Mojave.

Besonders der Bericht von Jeffrey Paul lässt einen Aufhorchen.

Es ist nicht so, dass ich nie Vermutet hätte, warum uns Apple nicht ausspionieren sollte, nein, aber in diesem Umfang? Und dabei hat Apple seit Jahren betont wie wichtig Ihnen der Umgang mit unseren Daten wäre, und das nur der Benutzer selbst festlegt was gesendet wird und was nicht.

Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei.

Update 19.11.2020

Einen weiteren Beitrag zu dem High Sierra Betriebssystem und nicht zu öffnende Apps findet man nun auch direkt im Apple-Forum.

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In den Vergangen Monaten/Jahren haben sich viele Daten auf meinem Mac und auf mein NAS-System nieder gelassen. Zeit fürs Aufräumen.

Disk Drill ist eine App zur Wiederherstellung von Daten, die einige Zusatzoptionen bietet. Eine davon ist der kostenlose Duplikat-Finder für Mac. Dieses Modul erlaubt dem Anwender, interne und externe Laufwerke zu analysieren und doppelte beziehungsweise mehrfach vorhandene Dateien auf dem Mac zu finden, wie Songs, Videos, Bilder und Dokumente. 

Diese App ist eine der besten Finder für Duplikate von Dateien für den Mac, die auf dem Markt gratis erhältlich sind. Sie erfordert einfach nur 22MB Speicherplatz und ein System, das mit Mac OS X 10.8.5 oder neuer läuft. Die Benutzung ist sehr intuitiv und einfach. Man lädt einfach bloß die App von der Website des Entwicklers herunter, macht einen Doppelklick darauf und folgt den Installationsschritten. Einmal installiert, startet man die App und wählt “Duplikate finden” (Find duplicates). 

Speicherorte kann man wählen, indem man entweder Ordner in den Duplikat-Finder zieht, oder in der App “Ordner hinzufügen” (Add folder) wählt und durch das System browst, bis man den Ordner gefunden hat. Man kann mehrere Ordner hinzufügen. Wenn die Ordner ausgewählt sind, muss der Anwender “Scan” wählen und die App wird eine Liste von Dateiduplikaten zeigen. An diesem Punkt können Sie Duplikate auswählen und entfernen.

Insgesamt gesehen, ist Disk Drill eine erstklassige App, die gratis erhältlich, einfach zu bedienen und effizient ist. Darüber hinaus hat Disk Drill einen zusätzlichen Vorzug gegenüber anderen Apps, falls Sie einmal versehentlich die falsche Datei löschen — es hat ausgezeichnete Funktionen zum Wiederherstellen von Daten.

Den Download für die kostenlose Version findet man ebenfalls auf der CleverFiles Website.